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Früher fit für den Alltag

Nach einer Herzoperation erholen sich viele Patienten in einer Rehabilitationsklinik und bereiten sich so Schritt für Schritt auf den Alltag vor.

Heute werden Patienten nach einer Herzoperation bereits nach etwa einer Woche in eine Rehabilitationsklinik verlegt. Weshalb? Für den Patienten ist es wichtig, dass er möglichst früh wieder fit für den Alltag gemacht wird. Dies erfolgt durch intensive medizinische Betreuung, ein Bewegungsprogramm, psychologische Betreuung, aber auch Ernährungsberatung und Atemtherapie. Natürlich immer abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten.

Ein wichtiger Punkt ist die medizinische Betreuung. Worin liegen die Schwerpunkte? Die Herzpatienten müssen auf Medikamente eingestellt, danach überwacht und angepasst werden. Zudem werden EKGs und Herzuntersuchungen durchgeführt. Da wir in unserer Klinik viele Patienten nach einer Herzschrittmacher Operation pflegen, ist auch die Einstellung des Schrittmachers ein wichtiger Punkt.

Wie wird in der Reha reagiert, wenn sich der Gesundheitszustand eines Herzpatienten massiv verschlechtert? Eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes kommt relativ häufig vor und Komplikationen können sehr plötzlich auftreten. Deshalb ist es für die Patienten wichtig, dass sie nach der Operation stationär betreut werden. Wir in der Rehabilitationsklinik haben die Möglichkeit, schnell auf Komplikationen wie etwa Herzrhythmusstörungen zu reagieren und medikamentös oder durch Elektrobehandlungen zu beheben. Eine Rückverlegung in die Herzklinik kommt daher nur sehr selten vor.

Die Psyche spielt nach einer Herzoperation eine grosse Rolle. Wie wird in der Reha darauf eingegangen? Viele Patienten sind nach der Herzoperation stark verunsichert. In unserem ärztlichen Team ist ein Psychiater, mit dem schwerwiegende Probleme angegangen werden können. Zudem trägt die Reha mit Bewegungsübungen und einem strukturierten Tagesablauf dazu bei, dass die Patienten wieder ihr psychisches Gleichgewicht finden.

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