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Früherkennung dank neuester Technik

Wer bereits früh ein kardiologisches Krankheitsbild erkennt, kann sein Leben verlängern. Eine genaue Diagnose ist aber aufwändig. Neueste Technik kann dem Patienten eine Voruntersuchung stark erleichtern.

Herz und Arterien genau unter die Lupe zu nehmen, ist nicht einfach. Doch die komplexen Untersuchungen lohnen, denn die Früherkennung eines kardiologischen Krankheitsbildes ist entscheidend für den Therapieverlauf. Unter Hochdruck wird deshalb an Methoden und Produkten geforscht, die eine raschere, umfassendere Diagnosestellung ermöglichen und möglichst patientenfreundlich sind.

Patienten möglichst wenig belasten

Wissenschaftler forschen, um die Diagnose zu verbessern und um sie für den Patienten einfacher zu gestalten. Der Volumen-Computertomograph (CT) «Aquilion One» von Toshiba stellt Organe dreidimensional dar und macht auch dynamische Prozesse wie den Blutfluss sichtbar, während der neuste CT vom Siemens mit sehr geringer Strahlendosis auskommt. Für Menschen mit Platzangst oder Übergewicht hat GE Healthcare einen Magnetresonanztomographen (MRT) mit grösserem Tunneldurchmesser entwickelt. Und die Verfahren, um Herzrisiken abzuschätzen, werden immer ausgeklügelter. «Apollo CXS» der deutschen Firma BMDSys ist die jüngste Entwicklung im Bereich des Magnet Feld Imaging (MFI). Erstmals ist es damit möglich, das Risiko eines plötzlichen Herztods abzuklären. Im Rahmen einer kurzen strahlungs- und kontaktfreien Untersuchung registriert es die sich im Verlauf des Herzschlags verändernden Magnetfelder. Innert weniger Minuten kann das Gerät bisher unerreichte Informationen liefern. Das deutsche Fraunhofer Institut entwickelte eine mikrofluidische Diagnostikplattform (IMIKRID). Mittels Messung von Laktatwerten im Schweiss hilft das handliche Gerät unter anderem, Infarkte zu verhindern.

Schweiz betreibt Spitzenforschung

In der Schweiz forscht die Universitätsklinik Basel an Techniken, mit denen die Art von Ablagerung in den Blutgefässen bestimmt werden kann, um das Komplikationsrisiko besser einschätzen zu können. Dies wird auch am Universitätsspital Lausanne untersucht, das nicht nur in der Analyse und Darstellungen von Arteriosklerose eine Pionierrolle einnimmt. Hier entstand ein Computermodell, das die Entstehung von Herzrhythmusstörungen simuliert: Es ist das erste «virtuelle» Herz, das simulierte Experimente gestattet.

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