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Glitzer-Schick an Pariser Prêt-à-Porter-Schauen

Die modernen Romantiker machten den Auftakt: Mit frischen Ideen junger Star-Designer sind die neuntägigen Pariser Prêt-à-Porter-Schauen am Wochenende an den Start gegangen.

Der Belgier Olivier Theyskens kreierte für das Modehaus von Nina Ricci.
Der Belgier Olivier Theyskens kreierte für das Modehaus von Nina Ricci.
Keystone
Der Belgier Olivier Theyskens kreierte für das Modehaus von Nina Ricci.
Der Belgier Olivier Theyskens kreierte für das Modehaus von Nina Ricci.
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Auch die portugiesische Designerin Fatima Lopes hielt sich an den Glitzer-Look.
Auch die portugiesische Designerin Fatima Lopes hielt sich an den Glitzer-Look.
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Superzart wirkten die Models bei Nina Ricci am Sonntagabend. Der Belgier Olivier Theyskens verfolgte in seiner Kollektion erneut seine Vision einer Frau als Elfenwesen. Seine teils mit Schleppe gearbeiteten Kleider waren hochgeschlossen, mit blusigen Ärmeln im viktorianischen Stil. Vorne schwangen sie sich zum Mini empor und legten die ellenlangen Beine der Models frei. Netzstoffe, Volants, kleine Knopfreihen und Blütendrucke wie aus impressionistischen Gemälden verstärkten den ätherischen Eindruck. Lässige Lederjacken und rasant geschnittene Jodhpur-Hosen setzten einen Kontrast.

Geometrie und moderne Gladiatorinnen

Wer es strenger liebt, liegt bei Rick Owens richtig. Seine Entwürfe spielen mit Geometrie, allerdings in freundlich abgerundeten Formen.

Sexy und souverän: So sieht Dior-Designer John Galliano die Frauen im kommenden Frühjahr. Sein zu hämmernder Rockmusik inszeniertes Defilee am Montag markierte den ersten Höhepunkt. Die Models schritten wie moderne Gladiatorinnen auf den Laufsteg - in superkurzen Kleidern mit römisch anmutenden Drapierungen.

Die Röcke schwangen in halbtransparenten Stoffen, in Beige oder Pink, Altrosa und Gelb, dazu gab es scharf geschnittene Echsenlederjacken in knallorange, vom Busen abstehende Corsagen in Schlangenoptik oder fliessende ärmellose Oberteile. Kunstvoll wirkten duftige Abendkleider mit feinen Plissees und durchscheinenden langen Röcken. Superhohe Hacken waren bei diesem Look, der fast alles freilegte, ein Muss.

Rock'n'Roll und Lolitas

Rock'n'Roll-Glamour ist Christophe Decarnins Sache, Jet-Set- Girls lieben ihn dafür. Decarnin hat mit seinem glitzrigen und zugleich lässigen Party-Look für ein spektakuläres Revival seines Arbeitgebers, der Traditionsmarke Balmain, gesorgt. Schillernde Minikleider in Pink, Nilgrün oder Silber, kunstvoll zerrissene Jeans in Weiss oder Grau, Korsagen und superkurze schwarze Tutus rauschten bei ihm über den Laufsteg. Dazu gab es Offiziersjacken, geschmückt wie für den Spielmannszug. Billig wirkte es trotzdem nicht, dazu waren die Stickereien zu kostbar und die Schnitte zu perfekt.

Lingerie-Look gab es bei dem belgischen Designer-Duo AF Vandevorst: Die Models wirkten mit zerwühlter Mähne und übergross geschminkten Mündern wie gerade erwachsen gewordene Lolitas. Blickdichte halterlose Strümpfe mit Naht, Spitzenkleider, übergrosse Herrenhemden und Smokingjacken spielten mit dem Gegensatz von Maskulin und Feminin. Aus dem Rahmen fielen Patchwork- Kleider mit ausgestellten Röcken - sie eigneten sich auch für Auftritte ausserhalb des Schlafzimmers.

SDA

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