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Gott, die Gläubigen und das Gemetzel

Karlheinz Deschner hat eine «Kriminalgeschichte des Christentums» geschrieben. Das funktioniert dank Ironie.

Ein grausamer und gläubiger Herrscher: Iwan der Schreckliche lässt Gefangene am Spiess braten. Kupferstich von Matthäus Merian, 17. Jahrhundert.
Ein grausamer und gläubiger Herrscher: Iwan der Schreckliche lässt Gefangene am Spiess braten. Kupferstich von Matthäus Merian, 17. Jahrhundert.
PD

Er hat es tatsächlich durchgezogen. Im 89. Lebensjahr legt Karlheinz Deschner den letzten Band seiner «Kriminalgeschichte des Christentums» vor. Nach 25 Jahren zählt das Werk 10 Bände, 6000 Seiten und rund 100'000 Quellenangaben. Was hat er nicht investiert in sein Opus magnum! 50 Jahre Recherche, wöchentlich hundert Arbeitsstunden, «wie ein Galeerensträfling an den Schreibtisch gefesselt». Und: literweise Tipp-Ex, um die zigtausend an der Schreibmaschine getippten Manuskriptseiten zu korrigieren.

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