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Grönemeyer küsst gegen Homophobie

Zwölf prominente heterosexuelle Männer haben sich für eine Kampagne gegen Schwulenfeindlichkeit ablichten lassen. Nicht alle waren so mutig und machten mit.

Gegen Schwulenfeindlichkeit: Herbert Grönemeyer küsst August Diehl.
Gegen Schwulenfeindlichkeit: Herbert Grönemeyer küsst August Diehl.
QQ

Dass Herbert Grönemeyer plötzlich Männer küsst, hat nichts mit einem späten Outing zu tun: Der Sänger stellte sich zusammen mit zwölf anderen prominenten und eigentlich heterosexuellen Männern für eine Kampagne gegen Schwulenfeindlichkeit zur Verfügung.

Das Magazin «GQ» fotografierte unter dem Motto «#Mundpropaganda - Gentlemen gegen Homophobie» die küssenden Promis - für die Kampagne sagten dem Blatt zufolge viele angefragte Künstler ab.

Zeichen der Solidarität

Zu den teilnehmenden Künstlern gehören neben Grönemeyer der Schauspieler August Diehl, die Bands Fettes Brot und Revolverheld, die Schauspieler Kostja Ullmann und Ken Duken, Rapper Moses Pelham und Thomas D sowie die Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann.

Die Kuss-Fotos seien ein Zeichen der Solidarität und des Protests gegen Homophobie, die wie die jüngsten Beispiele aus Russland oder Frankreich zeigen, noch immer weit verbreitet sei.

«GQ»-Chefredakteur José Redondo-Vega erklärte, «sich küssende Heteros - dieser Mut ist absolut bewundernswert, erst recht, wenn man in der Öffentlichkeit steht. Die Absagen, die wir auf der Suche nach Unterstützern für diese Initiative bekamen, haben uns gezeigt, dass selbst in Deutschland noch ein weiter Weg zu gehen ist.»

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