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«Haben Sie schon Katzenvideos geschaut?»

US-Publizistin Arianna Huffington sagt, der moderne Mensch liebe die Selbstdarstellung. Das müssten die Medien berücksichtigen.

Mit Arianna Huffington sprach David Nauer in Berlin
«Im Journalismus gilt: Entweder passt man sich an – oder man geht unter»: Arianna Huffington. Foto: Kai Nedden (Laif)
«Im Journalismus gilt: Entweder passt man sich an – oder man geht unter»: Arianna Huffington. Foto: Kai Nedden (Laif)

Sie sind einflussreiche Journalistin und wohlhabende Geschäftsfrau. Erfolg, schreiben Sie in Ihrem neuen Buch, sei mehr als Geld und Macht. Woran fehlt es Ihnen?

Es geht mir um die Frage, was ein gutes Leben ist. Darüber haben die griechischen Philosophen schon vor Jahrhunderten nachgedacht. In der Uni haben wir nächtelang darüber diskutiert. Aber irgendwann hat unsere Gesellschaft den Blick verengt: Sie hat angefangen, Erfolg nur noch als möglichst viel Geld und Macht zu definieren.

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