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Hexenverfolgung im 21. Jahrhundert

In Papua-Neuguinea fallen immer wieder Frauen der Jagd nach vermeintlichen Hexen zum Opfer. Doch auch im Rest der Welt häufen sich die Fälle. Amnesty International und UNO schlagen Alarm.

Papua-Neuguinea: In Mount Hagen im westlichen Hochland des Pazifikstaates wird Anfang Februar 2013 eine junge Mutter von einem Mob der Hexerei bezichtigt, mit Benzin übergossen und angezündet. Sie soll einen 6-jährigen Jungen durch Hexerei umgebracht haben.
Papua-Neuguinea: In Mount Hagen im westlichen Hochland des Pazifikstaates wird Anfang Februar 2013 eine junge Mutter von einem Mob der Hexerei bezichtigt, mit Benzin übergossen und angezündet. Sie soll einen 6-jährigen Jungen durch Hexerei umgebracht haben.
AFP
Indien: Eine Frau aus dem Dorf Bholadi wird von ihrem Schwager der Hexerei beschuldigt, später jedoch von einem Heiler freigesprochen. In Indien sollen jährlich etwa 200 Menschen der Hexenjagd zum Opfer fallen.
Indien: Eine Frau aus dem Dorf Bholadi wird von ihrem Schwager der Hexerei beschuldigt, später jedoch von einem Heiler freigesprochen. In Indien sollen jährlich etwa 200 Menschen der Hexenjagd zum Opfer fallen.
Keystone
Ghana: Eine Frau, die der Zauberei verdächtigt wird, sitzt in Gambaga vor ihrem Haus. Das Dorf ist ein sogenanntes Hexendorf. Frauen, die Hexen sein sollen, leben hier, nachdem sie von zu Hause fortgejagt wurden.
Ghana: Eine Frau, die der Zauberei verdächtigt wird, sitzt in Gambaga vor ihrem Haus. Das Dorf ist ein sogenanntes Hexendorf. Frauen, die Hexen sein sollen, leben hier, nachdem sie von zu Hause fortgejagt wurden.
Keystone
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Der Fall ging an Ostern um die Welt: In Bougainville im Osten des südpazifischen Inselstaates Papua-Neuguinea wurden zwei ältere Frauen der Hexerei beschuldigt, gefoltert und dann geköpft. Wie die lokale Zeitung «Post-Courier» schreibt, machten die Dorfbewohner sie für den Tod eines Lehrers verantwortlich, verschleppten sie und folterten sie drei Tage lang.

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