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Hoher Blutdruck

- Ein Frühwarnsignal

Gemessen wir der Druck des Blutes in den Arterien, den grossen Schlagadern. Er sollte den oberen (systolischen) Wert von 140 nicht überschreiten; 135 wäre gesünder, sagen die Ärzte. Die untere (diastolische) Zahl sollte nicht höher als 90 sein. Zeigt das Messgerät allerdings längere Zeit Werte über 160 bzw. 95, so besteht langfristig die Gefahr einer Gefässverkalkung. Hoher Blutdruck ist ein Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen und anderen Beschwerden. Die Blutdruckwerte schwanken mit der Tageszeit. Tagsüber sind sie höher als in der Nacht. Der Blutdruck unterliegt auch der Befindlichkeit eines Menschen. Es ist bekannt, dass Aufregungen positiver oder negativer Art den Blutdruck kurzfristig hochschnellen lassen. Und bei steigendem Alter steigt der obere Blutdruck. Diesen Anstieg können die Menschen oft selber beeinflussen. In der Schweiz leidet ein Fünftel der Erwachsenen unter zu hohem Blutdruck (Hypertonie), und bei mehr als 90 Prozent von ihnen gibt es keine organischen Ursachen. Die meisten merken es gar nicht, weil sie keine Beschwerden spüren. So weit sollte es allerdings nicht kommen. Bevor ein erhöhter Blutdruck mit geeigneten Medikamenten gesenkt werden muss, kann man diese Situation durch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten und der Ernährung selber günstig beeinflussen. Der Salzkonsum, Kaffee und Schwarztee sowie Übergewicht müssen reduziert werden. Regelmässige Bewegung ist sehr zuträglich, auch heisse und kalte Wechselduschen sorgen für einen angemessenen Blutdruck. Bluthochdruck allein ist noch keine eigentliche Krankheit, aber er ist ein Frühwarnsignal.

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