Zum Hauptinhalt springen

«Ich glaube nicht, dass Krebs einen Sinn hat»

Arzt Franco Cavalli sieht den Tumor als Unfall bei der Zellteilung. Das sagt er auch jenen Patienten, die um eine Erklärung ringen.

Thomas Widmer
«Ich komme jetzt selber in ein Alter, wo Krebs häufiger auftritt»: Franco Cavalli zu Hause in Ascona. Foto: H. Zimmermann (13 Photo)
«Ich komme jetzt selber in ein Alter, wo Krebs häufiger auftritt»: Franco Cavalli zu Hause in Ascona. Foto: H. Zimmermann (13 Photo)

Warum wurden Sie vor gut 40 Jahren Onkologe, Krebsarzt? Mir schwebte Psychiater vor. Dafür musste ich ein Jahr Innere Medizin machen. Im Berner Inselspital fand ich Gefallen an der Onkologie. Auch, weil sie mein Streben nach Wissenschaft besser befriedigte. So wurde ich Onkologe.

Ihr Beruf macht Gesunden Angst. Die medikamentöse Krebstherapie entstand nach dem Zweiten Weltkrieg. Die anderen Ärzte schauten uns Onkologen als Giftmischer an. Wir hatten nur sehr giftige Substanzen. Die Kollegen zögerten, uns ihre Patienten zu schicken.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen