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Ich mache dich fertig – klick!

Mobbing mithilfe der Neuen Medien hat unter Schülern sprunghaft zugenommen. Dass heute fast alle Jugendlichen in der Schweiz einen Internetzugang und ein Handy haben, erleichtert die Übergriffe.

Ins Internet kommt man heute fast überall: Drei Viertel der 12- bis 19-Jährigen haben auch im eigenen Zimmer Internetzugang.
Ins Internet kommt man heute fast überall: Drei Viertel der 12- bis 19-Jährigen haben auch im eigenen Zimmer Internetzugang.
Keystone

Rund fünfzigmal mussten im vergangenen Jahr Fachleute einschreiten, weil an Zürcher Schulen Jugendliche von Mitschülern mit Computer und Handys gemobbt wurden. Im Fachjargon heisst das Fertigmachen und Ausgrenzen mithilfe Neuer Medien Cybermobbing oder Cyberbullying (was so viel bedeutet wie Cybertyrannei). Die «Kreativität» der Jugendlichen scheint dabei keine Grenzen zu kennen: Schüler beleidigen und drohen Mitschülern an der Facebook-Pinnwand oder machen verfängliche Handyaufnahmen im Schulhaus. Auch die Lehrer sind immer wieder Ziel von Mobbingattacken. Die Schüler kreieren Anti-Lehrer-Websites und entsprechende Facebook-Profile. Oder sie bestellen für einen Lehrer Waren über das Internet.

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