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«Im Grunde sagt #MeToo: Die Frau ist schwach»

Sie fordert einen neuen Umgang mit weiblicher Lust: Philosophin Svenja Flasspöhler über Begehren und Opferhaltung.

«Das Problem von #MeToo ist, dass die Bewegung nichts von Frauen erwartet»: Frauen demonstrieren am Women's March in Italien.
«Das Problem von #MeToo ist, dass die Bewegung nichts von Frauen erwartet»: Frauen demonstrieren am Women's March in Italien.
Massimo Percossi, Keystone

Svenja Flasspöhler, Sie doktorierten in Philosophie zum Thema Lust und Pornographie und schrieben ein Buch über den «Genussarbeiter». Nun haben Sie sich lautstark und sehr kritisch in die aktuelle #MeToo-Debatte eingeschaltet und fordern eine «neue Ökonomie der weiblichen Lust». Was finden Sie so faszinierend am menschlichen Begehren?

Nun ja, ich würde wohl tatsächlich nicht über Lust und Genuss nachdenken, wenn ich ein komplett unkompliziertes Verhältnis dazu hätte. Ich kenne auch die dunkle Seite der Lust.

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