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Rein-Raus als Realsatire

Sexfilme allein zu Hause anschauen? Langweilig. Gleichgesinnte treffen sich in Berlin nun zum «Porno Public Viewing».

Ein Penis. Gross, stark, erigiert. Die Kamera zoomt ihn in der Totale heran. Eine Magnum-Latte wie aus einem Porno, zwanzig Zentimeter lang. Ganz Berlin dürfte so einen Makro-Penis schon mal in echt gesehen haben. Doch der blosse Anblick versetzt 150 Menschen in der Bar «Zum Starken August» in einen kontrollierten Ausnahmezustand.

Die Zwerchfelle beben, als sich der Penis auf der Leinwand in Zeitlupe in die furchterregend behaarte Vagina einer Frau schiebt, die ihr Cabrio an einer Zapfsäule abgestellt hat. Und eine Mittdreissigerin namens Connie krächzt: «TANK! MICH! VOLL!»

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