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«Jeder spricht am Stammtisch über Herzkrankheiten, aber über Krebs?»

Schwarzer Hautkrebs – im Bild zu sehen sind Melanomzellen – ist auf Platz 4 der häufigsten Neuerkrankungen. Rund 1250 Menschen erkrankten zwischen 2008 und 2012 in der Schweiz pro Jahr durchschnittlich daran.

Herr Pestalozzi, Sie arbeiten seit rund 30 Jahren als Onkologe. Wie überbringt man jemandem eine Krebsdiagnose?

Wie reagieren Leute auf eine Krebsdiagnose?

Wie gehen Sie als Arzt mit solch einer Diagnose, so einem Gespräch und der Krankheit um?

Ist das nicht eine enorme Belastung?

Hilft da der Glaube?

Mit welchem Vorurteil über Krebs wollen Sie aufräumen?

Gibt es Studien dazu?

«Solange man gesund ist, befasst man sich lieber nicht mit dem Thema Krebs. Erkrankt man, wird man plötzlich hellhörig.»

Prof. Dr. med. Pestalozzi, Onkologe

Wie steht es in der Schweiz um das Bewusstsein um Krebs?

Aber ist der Krebs nicht erst ein Thema, wenn er da ist, und bis dann eher tabu?

Richtig offen darüber reden mögen die Leute aber doch nicht, höre ich heraus.

Ist es ein Problem, dass die Leute nur ungern über Krebs sprechen?

Soll man Personen, die an Krebs leiden, offen darauf ansprechen?

Wie begegne ich diesen Menschen korrekt?

«Das Verhältnis zwischen Ärzten und Patienten hat sich geändert. Ärzte sind nicht mehr ‹Götter in Weiss›.»

Prof. Dr. med. Pestalozzi, Onkologe

Wird denn in der Schweiz genug getan für die Krebsprävention?

Es gibt aber auch umstrittenere Massnahmen, wie etwa die Mammografie.

Hat sich das Verhältnis zwischen Ärzten und Patienten grundlegend verändert? Kann der Patient heute mehr mitbestimmen?