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«Jeder Trottel kann sich im Internet verbreiten»

Michael Ringier ist ein scheuer Mensch. Wenn er aber spricht, dann mit einer für Verleger seltenen Offenheit: Ein Gespräch über Politik, den Blick und das «Querulantenmedium» unserer Zeit.

«‹Petardentrottel› hat mir persönlich gefallen.»: Michael Ringier – gut gelaunt – in seinem Pressehaus in Zürich.
«‹Petardentrottel› hat mir persönlich gefallen.»: Michael Ringier – gut gelaunt – in seinem Pressehaus in Zürich.
Keystone

Wir treffen Michael Ringier an der ­Zentrale seines Medienkonzerns in Zürich. Das heisst, im Pressehaus. Denn Michael Ringier hört den Begriff «Zentrale» nicht gerne. Wir sitzen an einem Tisch, an dem man erst befürchtet, das Gegenüber beim Sprechen nicht recht zu hören. Weit sind die Distanzen.

Michael Ringier: Ist das Aufnahmegerät wirklich gut genug?BaZ: Auf jeden Fall. Wenn es funktioniert, ist es gut. Ich traue bloss weder Technik noch Menschen, die scheinbar alles können.

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