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«Kinder brauchen klare Ansagen»

Was ist dran an der harten chinesischen Erziehung? Belle Lee-Täuber, eine chinesischstämmige Amerikanerin und Mutter in Bern, erklärt die Vorteile des Drill-Systems – und dessen Grenzen.

«Kinder schulden ihren Eltern nichts. Liebe muss umsonst sein»: Belle Lee-Täuber erzieht ihre Kinder zum Teil nach chinesischem Erziehungsmodell.
«Kinder schulden ihren Eltern nichts. Liebe muss umsonst sein»: Belle Lee-Täuber erzieht ihre Kinder zum Teil nach chinesischem Erziehungsmodell.
Severin Nowacki

Das Buch «Die Mutter des Erfolgs» der chinesischstämmigen US-Amerikanerin Amy Chua hat sofort nach seinem Erscheinen die Beststellerlisten gestürmt und für heftige Kontroversen gesorgt. Chua schildert, wie sie ihre beiden Töchter als eine Art Drill-Sergeant zu musikalischen und schulischen Höchstleistungen getrieben hat; fast alles, was Spass machte, war verboten. Die «Tiger Mom», wie sie sich im Untertitel der Originalausgabe nennt, hat Todesdrohungen erhalten, die Öffentlichkeit zeigte sich entsetzt ob ihrer Erziehungsmethoden und der Härte ihren Töchtern gegenüber.

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