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Können diese Augen lügen?

Unsere besten Freunde haben uns über Jahrtausende betrogen.

Philippe Zweifel
Das Rätsel um den Hundeblick ist gelöst. Foto: Privat
Das Rätsel um den Hundeblick ist gelöst. Foto: Privat

Die Enttäuschung, wenn das Essen nicht deinen Erwartungen entspricht. Dein Bitten, in meinem Bett schlafen zu dürfen. Die Furcht, dass ich hinter einen Streich komme, den du ausgeheckt hast. Der kecke Blick, der mich zum Spielen auffordert, obwohl es schon spät ist. Das schlechte Gewissen, wenn du wieder einmal etwas kaputt gemacht hast. Die Freude über ein Lob. Das Unverständnis beim Abschied. Der Schalk, das Schmollen, die Trauer.

Alles fake.

Dieser Tage haben Tierforscher in einer Studie nachgewiesen, dass Hunde seit der Abspaltung vom Wolf in den letzten 32’000 Jahren einen speziellen Muskel entwickelt haben, der ihre Augen grösser erscheinen lässt – weil Menschen solche Hunde bevorzugen. Herzige Hundeblicke sind nichts anderes als eine evolutionäre Überlebensstrategie.

Ich hab dich trotzdem gern.

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