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Liebe geht auch durchs Portemonnaie

Obwohl sie nicht müssten, schauen Frauen auch heute noch oft auf den Geldbeutel des Mannes.

Sozialer Status ist laut Ihrer Studie ein wichtiges Merkmal bei der Partnerwahl. Das ist nicht sehr romantisch.

Was hat die Studie denn Neues herausgefunden?

Wer legt denn viel Wert auf die gleiche Bildung des Partners?

Wieso?

Die Zahlen zeigen aber auch: In 20 Prozent der Haushalte hat der Mann eine höhere Ausbildung als die Frau, in 12 Prozent hat die Frau eine höhere Ausbildung als der Mann. Eine Ungleichheit. Haben gut gebildete Männer Angst vor gut gebildeten Frauen?

Die Frau jagt also dem Geld und nicht dem Charakter des Mannes nach?

«Eigentlich waren für die Frauen die Möglichkeiten noch nie so gut, der Romantik den Vorrang vor materiellen Überlegungen zu geben.»

Dr. Ursina Kuhn, Sozialwissenschaftlerin

Trotzdem, es erstaunt mich, dass Frauen so stark aufs Finanzielle achten.

Das passt zu einem weiteren Resultat der Studie: Männer mit tiefem Einkommen bleiben besonders häufig allein. Ist das nicht etwas klischiert? Der arme Schlucker kriegt keine ab, weil die Frau sich lieber einen Sugar Daddy sucht?

Weil sich, wie Sie im Titel der Studie sagen, Gegensätze eben nicht anziehen. Was bedeutet das nun für die Gesellschaft?

Was heisst das für uns als Individuen? Bei all diesen Datingapps kann man doch wunderbar angeben, welche Hobbys man hat, was man gerne isst, wohin man gerne verreist. Sollte man stattdessen einfach den Lohn angeben?