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Madeline – das Supermodel mit Downsyndrom

Madeline Stuart ist auf den Modebühnen in New York, London, Paris zuhause. Ihre Mutter sagt: «Ich möchte, dass Models mit Behinderungen ernst genommen werden.»

Kann eine Frau Aktivistin für Inklusion sein, die nicht um ihren Aktivismus weiss? Madeline Stuart Anfang Februar auf dem Laufsteg in New York. Foto: Getty Images
Kann eine Frau Aktivistin für Inklusion sein, die nicht um ihren Aktivismus weiss? Madeline Stuart Anfang Februar auf dem Laufsteg in New York. Foto: Getty Images

Dieser Text erschien erstmals am 29. Februar 2020 im Magazin.

Wie eine Porzellanpuppe, still und geduldig, sitzt die junge Frau auf einem Schminksessel im Backstagebereich einer Modenschau. Es ist die Fashion Week in New York, September 2019. Ihre rostroten Haare sind zu einem langen Zopf geflochten, ihre blauen Augen blicken scheu nach links und rechts, ihre Füsse berühren kaum den Boden, in ihren breiten Händen mit den kurzen Fingern hält sie eine Tube Makeup, speziell für ihre schneeweisse, von Sommersprossen übersäte Haut. Bald beginnt die Show, da stellt Madeline Stuart, 23, eine Frage, die sie in dieser Woche häufig beschäftigt: «Where is my mom?»

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