Zum Hauptinhalt springen

«Kreuze gehören nicht auf einen Gipfel»

Der Extrem-Bergsteiger Reinhold Messner stört sich an christlichen Symbolen in den Bergen. Umhacken würde er aber trotzdem keines.

«Man sollte die Berge nicht zu religiösen Zwecken möblieren»: Das Gipfelkreuz auf dem Croix des Chaux. Foto: Anthony Anex (Keystone)
«Man sollte die Berge nicht zu religiösen Zwecken möblieren»: Das Gipfelkreuz auf dem Croix des Chaux. Foto: Anthony Anex (Keystone)

In den bayerischen Alpen geht ein Gipfelkreuz-Hacker um: Bereits dreimal in diesem Sommer wurde eines der christlichen Symbole derart mit einer Axt beschädigt, dass es gefällt werden musste, zuletzt auf dem 2102 Meter hohen Schafreiter im Karwendel. Ein Fall von religiösem Hass? Und welchen Wert haben Gipfelkreuze eigentlich aus alpinistischer und weltanschaulicher Sicht? Wir haben nachgefragt bei Reinhold Messner, 71, dem bekanntesten Bergsteiger der Welt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.