Mit der Geburt kam die Krise

Diese Liebe zum Neugeborenen, diese tiefe Verbindung. Auf all das war unsere Autorin vorbereitet – nur nicht auf die Wirklichkeit.

Das Schlimmste an den ersten Wochen nach der Geburt: Der Crash mit der Realität. Foto: Getty Images

Das Schlimmste an den ersten Wochen nach der Geburt: Der Crash mit der Realität. Foto: Getty Images

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Für diesen Text gibt es keinen guten Anfang. Genau genommen gibt es überhaupt kaum Worte, die beschreiben, was ich fühle, seit ich vor sieben Wochen Mutter geworden bin. Meine Sprache, meine Fähigkeit, Bilder in Worte zu fassen und Formulierungen im Kopf so lang zu wenden, bis sie sanft über die Zunge gleiten – all das, was mich sonst ausmacht, ist mir abhandengekommen. Irgendwann zwischen der ersten Wehe und dem Moment, als die Ärzte den Katheter aus meiner Harnröhre zogen, während ich Lachgas durch eine Maske atmete, den Geschmack von Gummi im Rachen.

Seither fühle ich mich neben der Spur, aus der Bahn geworfen, nicht mehr zuhause im eigenen Körper. All das sind Formulierungen, mit denen man meinen Zustand beschreiben könnte. Ich habe sie dutzendfach in Texten über das Wochenbett und traumatische Geburten gelesen. Und doch trifft keine von ihnen zu, verkommen sie angesichts meiner Realität zu blossen Hologrammen – flirrend, f lüchtig, durchscheinend. Alles, was ich weiss, ist, dass ich darauf nicht vorbereitet war. Vielleicht weil meine Schwangerschaft so problemlos verlief. Ich musste mich morgens nie übergeben, hatte keine unerklärlichen Gefühlsausbrüche und keine Rücken- oder Unterleibsschmerzen. Ich arbeitete bis zur 38. Woche, ehe mir die Belastung zu viel wurde, und auch an Gewicht legte ich nur mässig zu. Doch da ich von Natur aus klein und kurvig bin, sah ich am Ende trotzdem aus wie eine Fruchtbarkeitsgöttin, deren Abbild, primitiv in Stein gehauen, man irgendwo in einem ethnologischen Museum erwarten würde. Der perfekte Körper für Schwangerschaft und Geburt.

Dachte ich damals.

Heute, nur ein paar Wochen später, stehe ich vor dem Spiegel und versuche, überschüssige Milch heraus zu massieren, ohne dabei den drei Zentimeter langen Schnitt in meiner rechten Brust zu berühren. Er ist mit fünf Stichen genäht, der blaue Faden sieht aus wie fest getackert, am Ende eine Lasche zum Spülen, das Plastik pikst in meine Haut. Meine Milch quillt aus der Warze und der Wunde (Verschwendung) und das Blut marmoriert das Waschbecken rosa.

«Es ist nicht Ihre Schuld. Sie haben alles gegeben. Jetzt ist es gut.»Gynäkologe

Vor ein paar Tagen wurde mir an dieser Stelle ein Eiterabszess von der Grösse einer Limette entfernt. Auch an der linken Brust ist so ein Schnitt, etwas kleiner, hier war der Abszess bloss walnussgross, und sehen kann ich die Wunde nur, wenn ich die Brust anhebe und mich nach hinten lehne. Was ich nicht tue, wenn ich nicht unbedingt muss.

«Inzision und Drainage Mamma beidseits», so lautet der Fachbegriff für die Operation, die an einem Freitagabend um kurz vor 20 Uhr an mir durchgeführt wurde. Sie war nicht gerade ein Notfall, aber doch so dringlich, dass die Ärzte mich nicht nochmals nachhause gehen lassen wollten, nachdem die Stillberaterin sie hinzugezogen hatte. Den Termin bei ihr hatte ich mir geben lassen, weil das, was ich für einen Milchstau gehalten hatte, auch nach einer Woche nicht abgeheilt war. Und tatsächlich war die harte und gerötete Stelle an meiner rechten Brust kein harmloser Milchstau, sondern eine Eiterblase, ein abgekapselter Entzündungsherd, hervorgerufen durch Bakterien, die beim Stillen in die Brust gelangt waren.

Etwa eine von hundert Frauen ist während der Stillzeit von einer solchen Brustentzündung betroffen, schreibt der «Beobachter» in einem Dossier zum Thema. Bei wie vielen davon sich Abszesse bilden, ist nicht verlässlich zu belegen. Meine Hebamme sagt, sie betreue pro Jahr ein bis zwei Frauen mit diesem Problem, dieses Jahr sei ich die erste. Es ist jetzt kurz vor Weihnachten.

Ich hätte ihn am liebsten von mir geschleudert und hasste mich dafür.

Als ich die Diagnose erhielt, weinte ich. Ich weinte, als ich meine Mutter anrief und ihr sagte, dass ich meinen Freund nicht erreichen könne. Ich weinte, als die Krankenschwester mich fragte, ob ich meinen Sohn über Nacht bei mir behalten wolle, und ich nicht wusste, wie ich darauf antworten sollte. Und ich weinte, als die versammelten Ärzte mir erklärten, dass ich die besten Heilungschancen haben würde, wenn ich abstillte.

Dann sagte der Gynäkologe die Worte, die ich hören musste: «Es ist nicht Ihre Schuld. Sie haben alles gegeben. Jetzt ist es gut.» Ich weinte noch ein wenig mehr. Und hörte dann auf. Es war genug. Ich hatte alles gegeben. Ich konnte nicht mehr.

In der ersten Woche nach seiner Geburt schrie mein Sohn sich heiser, wenn ich versuchte, ihn zu stillen. Ich drückte seinen Kopf an meine Brust (Warum trinkst du nicht endlich?), erstickte sein Krächzen im Kunststoff des Stillhütchens (Warum kann ich das nicht?), versuchte, ruhig zu atmen, weil gestresste Mama gleich gestresstes Baby (Warum, warum, warum?), und ich roch meinen scharfen Schweiss und spürte das Brennen in meinen Augen und ignorierte beides (Ich schaffe das nicht!) und hätte ihn am liebsten von mir geschleudert (Ich bin eine schlechte Mutter!) und hasste mich dafür. Ich pumpte (Milchkuh), während mein Freund den Schoppen wärmte, bis zu anderthalb Stunden waren wir beide beschäftigt, und kaum waren wir durch, begann der Zyklus von Neuem.

Stillen ist wie Fussball – jeder hat eine Meinung dazu und hält sich selbst wohl für den besten Trainer.

In der zweiten Woche schaffte ich es mit Hilfe der Hebamme, meinen Sohn zu überlisten: Ich legte ihn flach auf meine Knie, beugte mich über ihn und gab ihm die Brust senkrecht von oben. Erst wenn er richtig angesaugt hatte, nahm ich ihn hoch, mit verspanntem Rücken und angehaltenem Atem, darauf hoffend, dass er nicht merkte, wie ich ihn langsam in die ungeliebte Seitenlage brachte.

In der dritten Woche hatte er auf diese Weise 300 Gramm zugenommen, in der vierten 300 weitere – üblich wären 100 bis 150 Gramm pro Woche (Kann das jetzt wirklich gut gehen?).

In der fünften Woche schlief er ein, nachdem er drei oder vier Minuten lang an der Brust genuckelt hatte, doch legte ich ihn hin, wachte er nach einer Stunde wieder auf und schrie nach mehr (So müde.). Meine Brüste schmerzten, ich wippte ihn mit einer Hand in der Baby-Hängematte, während ich mit der anderen die Milchpumpe hielt, nachts um halb zwei. In der sechsten Woche starrte ich auf eine limettengrosse dunkle Fläche auf dem Ultraschall und bekam die erste Vollnarkose meines Lebens. In der siebten Woche leerte ich die Milch, die ich ein paar Tage zuvor noch abgepumpt hatte, in den Abfluss. Die beiden Becher, die ich im Tiefkühlfach hatte, liess ich im Schüttstein auftauen. Als ich sie umdrehte, fiel die Milch in zwei kleinen, runden Blöcken heraus, sie sahen aus wie Babybels, ich liess heisses Wasser darauf laufen und sah zu, wie sie sich auflösten und verrannen. (Unnütz.)

In diesen ersten Wochen gibt eine Frau alles, was sie hat – ihren Körper, ihren Schlaf, ihre Aufmerksamkeit, ihre Emotionen.

«Breast is best», «Jede Frau kann stillen», «Beim Stillen sind sich Mutter und Kind ganz nah», «Stillen verstärkt die emotionale Bindung zu Ihrem Baby» – solche Sätze lesen junge Frauen in Illustrierten, Blogs und Schwangerschafts-Newslettern. Auch Freunde und Verwandte und manchmal wildfremde Menschen sagen sie, wenn sie einen mit dem Kinderwagen auf der Strasse antreffen. Stillen ist wie Fussball – jeder hat eine Meinung dazu und hält sich selbst wohl für den besten Trainer. Doch dass Stillen verdammt schwierig ist, darüber spricht kaum jemand. Dass es mitunter alles andere als beglückend ist, dass man dabei keine Liebe verspürt, sondern vielmehr Abneigung, gegen sich selbst und das eigene Kind, ist ein Tabu. Ich spürte diese Abneigung. Weil es nicht klappen wollte und ich deswegen das Haus nicht länger als ein oder zwei Stunden am Stück verlassen konnte. Aber auch weil ich die absolute Abhängigkeit eines anderen Geschöpfes von meinem Körper kaum ertrug. Und weil ich dieses forsche Drängen, dieses Sich-nehmen-was-man-Braucht, als Eingriff in meine Intimsphäre empfand. Doch um das vor mir selbst zugeben zu können, brauchte ich eine Operation und einen Arzt, der mir sagte: Jetzt ist es gut.

Warum? Zum Teil hat es mit meiner Persönlichkeit zu tun. Ich bin eigensinnig, stur, und was ich mir vornehme, schaffe ich in der Regel auch. Mit dem Scheitern kann ich schlecht umgehen und von anderen – oder mir selbst – als schwach wahrgenommen zu werden, ist mir ein Gräuel. Aber das ist nur die eine Seite. Die andere ist das Bild von Mutterschaft, das in unserer Gesellschaft noch immer vorherrscht: Mutter zu sein ist das Erfüllendste, was eine Frau erleben kann – und zwar von Anfang an. Eine Mutter sorgt für Harmonie in der Familie, steckt eigene Bedürfnisse zurück und opfert sich bereitwillig für ihre Kinder auf. Tönt rückständig? Ist doch alles nicht mehr so? Frauen sind heute so viel weiter? Wer das glaubt, braucht nur einmal die Augen zu schliessen, an das Wort «mütterlich» zu denken und zu schauen, welche Bilder sich im Kopf einstellen. Selbst für mich als emanzipierte Frau tönt es nach Weichheit, Umarmungen und warmem Haferbrei mit Honig. Wohingegen ich beim Wort «väterlich» viel eher an Diskussionen bei Pfeifenrauch oder ein f lüchtiges Nicken hinter Barrieren aus Zeitungspapier denke.

Die nackte Angst und der Ekel, als ich realisierte, dass ich imstand wäre, meinen Sohn zu schütteln.

Diese Bilder in unseren Köpfen sind der Grund für die zahlreichen Mythen, die sich um Schwangerschaft und Geburt ranken und die – auch von Frauen – fleissig reproduziert werden. Einer ist eben der vom sogenannten Bonding, also von diesem ganz speziellen Verliebtsein, das sich bei der Mutter während des Stillens einstellen soll. Ein anderer ist der vom überwältigenden Moment, wo einem das Baby das erste Mal auf die Brust gelegt wird. Wie oft habe ich Frauen darüber reden gehört – die Strapazen der Geburt seien vergessen, man weine vor Glück und sei einfach nur noch voller Liebe für das winzige neue Wesen.

Ich aber lag benebelt von Schmerz und Lachgas auf dem Bett, spürte die Tränen meines Freundes auf meine Wangen fallen, fühlte meinen Sohn an seiner zu kurzen Nabelschnur, er und ich noch immer verbunden und jede seiner Bewegungen ein brennendes Zerren tief in mir drin. Ein paar Tage später, nach seinem ersten Bad zuhause, legte ich ihn mir erneut auf die Brust, nackt und feucht und zappelig, und erzählte ihm die Wahrheit: von den Schmerzen, der Angst und vom Gefühl der Schuld (Was stimmt nicht mit mir?), weil ich den Moment, unseren Moment, verpasst hatte, flüsternd unter Tränen, während er mir zuhörte und dabei immer ruhiger wurde, lauschte wie auf eine ferne Melodie. Dafür, für diesen Moment, liebe ich ihn, ich kann gar nicht sagen, wie sehr. Doch als er sich endlich, nach 16 Stunden, auf die Welt gekämpft hatte, war alles, was ich fühlte, Erschöpfung.

Ein Körper, der so tut, als ob, und ich – ich – irgendwo im Innersten versteckt.

«Nie ist eine Frau verletzlicher als im Wochenbett», sagte meine Mutter einmal zu mir. Sie hatte recht: In diesen ersten Wochen nach der Geburt gibt eine Frau alles, was sie hat – ihren Körper, ihren Schlaf, ihre Aufmerksamkeit, ihre besten und bösesten Emotionen. Ihr Innerstes wird nach aussen gestülpt, bis kein Wall sie mehr vor den Erniedrigungen, Enttäuschungen und Verletzungen schützt, die sie in dieser Zeit erlebt. Bei mir war das zum Beispiel die Krankenschwester, die mich mit einer falsch eingestellten Milchpumpe allein liess, bis das Blut in den Behälter spritzte. Die nackte Angst und der Ekel, als ich realisierte, dass ich imstand wäre, meinen Sohn zu schütteln. Oder die Minuten, als ich «postnatale Depression» googelte und beim Ausfüllen des Selbsttests darauf hoffte, unter der kritischen Punktzahl von zehn zu bleiben (Bitte, bitte, bitte nicht!).

Auch die Schwierigkeit, sich auf körperliche Nähe einzulassen, gehört in diese Aufzählung. Konnte ich früher nicht verstehen, dass eine Frau – bloss weil sie ein Kind bekommen hat – keine Lust mehr hat auf Sex, weiss ich heute noch nicht einmal mehr, wie umarmen geht. Ich mache zwar die Bewegung, doch das Gefühl stellt sich nicht ein. In einem Sciencefiction-Film, ich weiss nicht mehr in welchem, gibt es eine Szene mit einem riesigen Alien. Der Held des Films erschlägt die Kreatur, spaltet ihren Schädel oder zumindest das, was er dafür hält. Doch darin sitzt, wie in einer kleinen Kommandozentrale, der eigentliche Alien, der den grossen und furchteinflössenden Körper wie einen Bioroboter gesteuert hat. Diese Szene habe ich im Kopf, wenn ich an Intimität denke: ein Körper, der so tut, als ob, und ich – ich – irgendwo im Innersten versteckt.

Das Schlimmste an dieser schwierigen Zeit: Die uns eingeimpfte Erwartung, wie wunderbar alles sein soll.

Doch auch dieses Bild ist schief, ist zu sehr Klamauk für das Gefühl der Dissonanz, das ich im Moment mit mir herumtrage und das ich nur so schwer in Worte fassen kann. Ich kann mich ihm nur annähern, indem ich nach Vergleichen suche: Der Moment, wo man sich einen Haargummi von einem zu straff gebundenen Pferdeschwanz zieht oder nach einer Schneeballschlacht die eiskalten Hände unter heisses Wasser hält, es kribbelt und spannt und man würde am liebsten reiben, tut es aber nicht, aus Angst, dass es dann noch mehr wehtun könnte. So etwa fühle ich mich – nur eben innerlich.

Vielleicht hatte ich Pech. Vielleicht gibt es tatsächlich ganz viele Frauen, die die Geburt und die Zeit danach so erleben, wie es in all den Blogs und Zeitschriften steht, und ich bin nur ein Einzelfall. Auf der anderen Seite gibt es in meinem näheren Bekanntenkreis sechs Frauen, die im Lauf des letzten Jahres Mutter geworden sind und die alle an irgendeinem Punkt mit den damit verbundenen Ereignissen gehadert haben. Zwei von ihnen mussten sich schon früh mit der Enttäuschung abfinden, nicht auf natürliche Weise gebären zu können. Bei zwei weiteren kam es zu einem Notkaiserschnitt, nachdem sie stundenlang in den Wehen gelegen hatten. Eine verlor bei der Geburt so viel Blut, dass sie noch Tage darauf bei der kleinsten Anstrengung das Bewusstsein verlor; bei einer anderen glaubten die Ärzte zwischenzeitlich, sie müssten die Gebärmutter entfernen. Eine bekam im Spital eine Brustentzündung und musste mehrmals mit Antibiotika behandelt werden, weil die Medikamente nur schlecht anschlugen. Eine stillte nach knapp drei Monaten ab, weil sie wegen des Eindrucks, ihrem Kind nicht geben zu können, was es brauchte, regelmässig zusammenbrach. Und eine erzählte mir, dass sie die ersten zwei Wochen nicht wusste, was sie mit ihrem Kind anfangen sollte – und damit meinte sie nicht, wie sie es beschäftigen sollte, sondern dass sie schlichtweg keine Beziehung zu ihm aufbauen konnte.

Ich wünsche mir neue Bilder von Mutterschaft und dass wir sie in ihrer ganzen Ambivalenz zeigen.

All diese Frauen sind gute Mütter. Sie lieben ihre Kinder, wie ich meines liebe, und sie bereuen nicht, dass sie Mütter geworden sind. Doch keine von ihnen war vorbereitet auf das, was sie erwartete. Und das ist das Schlimmste an dieser ersten, ohnehin schon schwierigen Zeit: Die uns eingeimpfte Erwartung, wie wunderbar alles sein soll – und dann der Crash mit der Realität. Die Tabuisierung der Tatsache, dass Geburt und Wochenbett eben nicht immer erfüllend sind – und das daraus resultierende Gefühl, dass mit einem selbst etwas nicht stimmt. Die Sprachlosigkeit – die eigene und die der Gesellschaft.

Aus diesem Grund wünsche ich mir, dass wir endlich anfangen, ehrlich von unseren Erlebnissen zu berichten – den Freundinnen, den neugierigen Bekannten auf der Strasse, den Leserinnen von Zeitschriften, Newslettern und Blogs. Ich wünsche mir neue Bilder von Mutterschaft und dass wir sie in ihrer ganzen Ambivalenz zeigen – von grauenhaft bis wunderschön.

(Annabelle)

Erstellt: 13.08.2019, 19:39 Uhr

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