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Moral in der Trump-Ära

Sich auf das Schlimmste vorbereiten oder auf das Beste hoffen? Vor dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten fragen sich seine Kritiker, was die richtige Haltung ist.

Wie verhält er sich wohl jetzt, da Trump gewählt ist? Ein Mann Anfang Oktober in Paris. Foto: Getty Images
Wie verhält er sich wohl jetzt, da Trump gewählt ist? Ein Mann Anfang Oktober in Paris. Foto: Getty Images

Wenige Tage nach der Wahl dachte der schwarze Komiker Dave Chappelle laut über seine Optionen für die Trump-Ära nach. «Das Land verlassen?», fragte er in der Comedy-Sendung «Saturday Night Live». «Nö, Junge. Ich bleibe hier und bekomme diese Steuersenkung. Mal sehen, wie das wird.»

Darüber lässt sich lachen, weil das Klischee auf einer Wahrheit fusst: Geld ist für viele US-Amerikaner immer noch das wirksamste Heftpflaster, egal, wie tief die eigenen Wunden oder wie hoch die eigenen moralischen Standards sind. Doch der Witz schmeckt bitter, hat der künftige Präsident doch offenbar weit mehr als eine Absenkung der Steuersätze im Sinn.

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