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«Obama soll eine Echse sein»

Der Kulturwissenschaftler Michael Butter erforscht die Verführungskraft von Verschwörungstheorien. An wirklich «Gläubige» komme man kaum heran. Doch er hat ein Gegenmittel.

Praxistest für Verschwörungstheorie in Amboy, Kalifornien: Mark Hughes will mit einem Raketenflug nachweisen, dass die Erde flach ist. Foto: Paul Buck (EPA/Keystone)
Praxistest für Verschwörungstheorie in Amboy, Kalifornien: Mark Hughes will mit einem Raketenflug nachweisen, dass die Erde flach ist. Foto: Paul Buck (EPA/Keystone)

Vergangene Woche empfahl Donald Trump eine verschwörungstheoretische Website namens Magapill als Nachrichtenquelle. Der Amerikaner Mike Hughes will sich mit einer Schrottrakete in die Luft schiessen lassen, um zu beweisen, dass die Erde flach ist. Und in Deutschland verbreiten AfD-Funktionäre rechtsextreme Behauptungen einer geheimen Neuen Weltordnung. Gibt es den typischen Verschwörungstheoretiker?

Eine Annahme von Verschwörungstheorien ist, dass die da oben alle unter einer Decke stecken. Man findet Verschwörungstheoretiker in allen Ländern, quer durch alle Altersstufen und quer durch alle Bildungsschichten. Aber wenn man sich anschaut, wer solche Dinge momentan im Netz verbreitet und kommentiert, dann sind das meistens Männer über 40.

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