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«Ohne Hunde hätte ich vielleicht einen Mann und sieben Kinder»

Wolfsforscherin Elli Radinger erzählt, warum es für sie keinen Unterschied gibt zwischen Tierliebe und Menschenliebe.

«Warum sollten wir unseren Tieren die alltäglichen Hilfsmittel verweigern, die uns selbst im Alter das Leben erleichtern?» Hund mit Rollstuhl. Foto: Getty Images
«Warum sollten wir unseren Tieren die alltäglichen Hilfsmittel verweigern, die uns selbst im Alter das Leben erleichtern?» Hund mit Rollstuhl. Foto: Getty Images

Frau Radinger, Ihr Buch «Die Weisheit alter Hunde» war wochenlang auf der Bestsellerliste des Magazins «Spiegel». Wie kamen Sie auf die Idee, dieses Buch zu schreiben?

Als meine Hündin Shira zwölf Jahre alt wurde, habe ich meine Wolfsforschung im Yellowstone-Nationalpark in den USA eingestellt, weil mir plötzlich bewusst wurde, wie wenig Zeit ich nur noch mit ihr haben werde. Vieles hatte ich im Laufe ihres – und meines – Lebens aufgeschoben für «später». Aber nun war keine Zeit mehr dafür. Diesen Gedanken wollte ich weitergeben an die vielen Hundehalter, die ebenfalls mit einem alten Hund leben.

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