Zum Hauptinhalt springen

Ohne ihre Tochter

Vor drei Jahren erlitt die Syrerin Suha Alhussein Jneid bei einer Rückführung nach Italien eine Totgeburt. Wie geht es ihr vor dem Prozess gegen den Grenzwächter, der sie abgewiesen hatte?

Alle sind beieinander, alle sind in Sicherheit: Die Syrerin Suha Alhussein Jneid (mit rotem Kopftuch) inmitten ihrer Familie in Duisburg, bei der sie ein paar Wochen verbringt. Bild: Dominik Asbach
Alle sind beieinander, alle sind in Sicherheit: Die Syrerin Suha Alhussein Jneid (mit rotem Kopftuch) inmitten ihrer Familie in Duisburg, bei der sie ein paar Wochen verbringt. Bild: Dominik Asbach

Ibrahim hat die Augen seines Vaters, gross und dunkel. Zwei Jahre alt ist er. Mohamad, der Älteste, ist neun, seine Schwester Malak ist sieben, und Ahmed, Nummer drei, ist fünf Jahre alt. Da wäre auch noch Sara, das vierte Kind der Familie. Doch Sara ist tot. Gestorben, bevor sie zur Welt kam, im Bauch der Mutter. Drei Jahre ist das her. Man erinnert sich an die Schlagzeilen:

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.