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Olten geht es schlecht

Jahrelang profitierte die Stadt im Kanton Solothurn von den Millionen der Alpiq. Auch als deren Gewinne dahinschmolzen, gaben die Behörden weiter viel Geld aus. Und heute? Drama in der Kleinstadt.

Holzbrücke in Olten mit Sicht auf den Sitz der Alpiq. Bis sich die Stadt finanziell erholt hat, wird noch viel Wasser die Aare hinabfliessen. Foto: Reto Oeschger
Holzbrücke in Olten mit Sicht auf den Sitz der Alpiq. Bis sich die Stadt finanziell erholt hat, wird noch viel Wasser die Aare hinabfliessen. Foto: Reto Oeschger

Es wird nicht mehr gratis gestorben in Olten. Nicht mal mehr das. Jahrelang bezahlte die Stadt ihren Einwohnern einen grosszügigen Beitrag an die Bestattungskosten, über 500 Franken (fast 700 Franken, wenn ausserhalb der Bürozeiten gestorben wurde), zusätzliche Gebühren wurden nicht erhoben. Seit der Revision des «Reglements über das Bestattungs- und Friedhofswesen der Einwohnergemeinde der Stadt Olten» ist es vorbei mit der Grosszügigkeit. Benützung des Aufbahrungsraumes (pro Tag): 60 Franken. Organist: 85 Franken. Kremation: 250 Franken. Erdbestattung: 500 Franken. Schriftplatte (Miete für 20 Jahre): 75 Franken. Gesamtersparnis für die Stadt Olten: 326'000 Franken pro Jahr.

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