Zum Hauptinhalt springen

Opas sind die neuen Omas

Männer mit Enkelkindern – plötzlich sieht man sie überall. Sie nutzen ihre viele Freizeit und kümmern sich um den Nachwuchs zweiter Generation. Was steckt hinter dem Phänomen der aktiven Grossväter?

Ein starkes Team: Grossvater und Enkel verfolgen im Zürcher Letzigrund das Freundschaftsspiel Schweiz - Nigeria (2007).
Ein starkes Team: Grossvater und Enkel verfolgen im Zürcher Letzigrund das Freundschaftsspiel Schweiz - Nigeria (2007).
Keystone

Wochentags fallen sie besonders auf: Grossväter, die mit Kleinkindern unterwegs sind. Das ist doppelt bemerkenswert. Grundsätzlich sind nämlich noch immer markant weniger Männer mit Kindern anzutreffen als Frauen – selbst in urbanen Gegenden und trotz wachsendem Wunsch der Väter, den Nachwuchs mitzubetreuen. Dass sich ausgerechnet ältere Männer, sprich: Grossväter, mit den Kleinen abgeben, erstaunt zudem, weil diese Generation unhinterfragt 100 Prozent arbeitete, als die eigenen Kinder klein waren. Nun, da die Mannen pensioniert sind, müssen sie nicht zuerst für Teilzeitanstellung kämpfen, um Luft fürs Hüten zu finden. Gleichzeitig sind sie – auch durch die neuen partnerschaftlichen Familien- und Erwerbsarbeitsmodelle – gefordert, sich um die Enkel zu kümmern.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.