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Papst feiert Weihnachtsmesse im Petersdom

Papst Benedikt XVI. hat die traditionelle Weihnachtsmesse im Petersdom gehalten. Zuvor segnete er die Krippe auf dem Petersplatz. Die Feierlichkeiten sind von starken Sicherheitsvorkehrungen geprägt.

Spendet seinen Segen Urbi et Orbi: Papst Benedikt XVI. (25. Dezember 2011)
Spendet seinen Segen Urbi et Orbi: Papst Benedikt XVI. (25. Dezember 2011)
Reuters
Wünscht sich Frieden für die Welt: Papst Benedikt XVI. (25. Dezember 2011)
Wünscht sich Frieden für die Welt: Papst Benedikt XVI. (25. Dezember 2011)
Reuters
Die Krippentradition auf dem Petersplatz wurde - wie auch der Weihnachtsbaum - von Benedikts Vorgänger Johannes Paul II. im Jahr 1982 wieder eingeführt.
Die Krippentradition auf dem Petersplatz wurde - wie auch der Weihnachtsbaum - von Benedikts Vorgänger Johannes Paul II. im Jahr 1982 wieder eingeführt.
Keystone
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In seiner traditionellen Christmette im Petersdom in Rom hat Papst Benedikt XVI. am Samstag die Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes beklagt. Er rief die Gläubigen auf, «durch die glänzenden Fassaden dieser Zeit hindurchzuschauen bis zu dem Kind im Stall von Bethlehem, um so die wahre Freude und das wirkliche Licht zu erkennen».

Das Oberhaupt der katholischen Kirche zog zur Feier der Christmette erstmals auf einer beweglichen Plattform in den mit Hunderten Gläubigen gefüllten Petersdom ein - eine Neuerung, um dem 84-Jährigen den Fussmarsch entlang des langen Ganges zum Hauptaltar zu ersparen. Angesichts des strapaziösen Programms des Papstes am Ersten Weihnachtsfeiertag wurde die Messe bereits vor einigen Jahren von Mitternacht auf 22.00 Uhr vorverlegt.

Am Heiligen Abend 2008 und 2009 war der Papst während seines Einzugs in den Petersdom von einer psychisch kranken Frau angegriffen worden. 2008 konnten die Leibwächter sie stoppen, aber im Jahr darauf riss sie Papst Benedikt XVI. zu Boden. Das Kirchenoberhaupt blieb dabei unverletzt, ein Kardinal hingegen stürzte und brach sich die Hüfte. Seither gelten verschärfte Sicherheitsbestimmungen.

Einweihung der Krippe

Zuvor segnete Papst Benedikt XVI. die Krippe auf dem Petersplatz. Er zündete am Fenster seines Arbeitszimmers im Apostolischen Palast über dem Petersplatz ein Licht als Symbol des Friedens an. Die anwesenden Pilger und Gläubigen mussten während der einstündigen Krippen-Zeremonie bei kühl-feuchtem Wetter ausharren.

Umrahmt wurde die feierliche Einweihung der Krippe nahe dem Obelisken auf dem Petersplatz von populären italienischen und internationalen Weihnachtsliedern. Zehntausende werden in den kommenden Tagen die überdimensionale Krippenlandschaft bewundern können. Die traditionelle Szene im Stall zu Bethlehem streicht in diesem Jahr die Rolle und Bedeutung der Mutter Gottes heraus.

Die Krippentradition auf dem Petersplatz wurde - wie auch der Weihnachtsbaum - von Benedikts Vorgänger Johannes Paul II. im Jahr 1982 für das Fest der Geburt Jesu dort wieder eingeführt.

SDA/jak

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