«Partner dürfen sich nicht zu ähnlich sein»

Warum die meisten nach der falschen Liebe suchen, erklärt Hugo Schmale. Der Psychologieprofessor hat die Formel hinter Parship erfunden.

Entwickelte einen Test, der zur Grundlage des Erfolgs von Parship wurde: Hugo Schmale. Foto: Enver Hirsch

Entwickelte einen Test, der zur Grundlage des Erfolgs von Parship wurde: Hugo Schmale. Foto: Enver Hirsch

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Ohne Sie wären mehr Menschen allein. Macht Sie das glücklich, Herr Schmale?
Ja, natürlich. Es macht mich glücklich, wenn Wissenschaft im Alltag dienlich sein kann und ich sehe, dass es funktioniert. Auf dem Markt hier in Eppendorf schüttelte mir letztens ein Paar die Hand und sagte: Wir sind schon zwei Jahre zusammen, schönen Dank! Und vor einer Weile bekam ich einen Brief von zwei Werbern aus Hamburg. Sie schrieben, dass sie seit 50 Jahren verheiratet sind – durch meine Hilfe. Ich hatte in den Sechzigern für die Zeitschrift Twen einen Partnerschaftstest mitentwickelt, der über Lochkarten von einem riesigen Computer ausgewertet wurde. Darüber hatten sie sich gefunden. Ich mache diese Dinge schon ein wenig länger.

Für Parship haben Sie die Formel erfunden, nach der Menschen verkuppelt werden. Mehr als 15 Millionen Partnersuchende sollen sich bislang durch Ihren Test geklickt, mehr als 600 000 Paare sich so gefunden haben. Das Geheimnis garantierter Liebe kennen Sie also. Wie lautet es?
Liebe kann nicht nach einer Formel gefunden werden, kein Test der Welt kann sie messen. Aber ich kann Liebe wahrscheinlicher machen, wenn Menschen sich treffen, die zueinanderpassen. Dazu muss ich ihnen erst einmal sagen, wie sie wirklich sind, damit sie wissen, für wen sie da suchen.

Weiss das nicht jeder selbst ziemlich gut?
Eben nicht. Uns kommt die soziale Erwünschtheit in die Quere, wie wir Psychologen das nennen. Wir werden erzogen zur Anerkennung durch die Gesellschaft. Ich weiss gar nicht, wer ich bin und was ich wirklich will, weil ich mich nur so verhalte, dass ich gut ankomme. Unbewusst übernehmen wir durch die Erziehung und soziale Gruppenzugehörigkeit auch die Ideale, wie die perfekte Frau oder der perfekte Mann sein soll.

«Persönlichkeit wird mit 60 Prozent gewichtet, Interessen mit 20 Prozent.»

Was heisst das für die Partnersuche?
Man sucht einen Partner für die anderen aus. Ich suche einen, mit dem ich mich sehen lassen kann. Ich selbst kenne das aus meiner Erfahrung, als ich auf die Balz ging und das Idealbild einer Frau für mich Lauren Bacall war. Die Schauspielerin also, die mit Humphrey Bogart verheiratet war, und die eine Weile glücklich miteinander waren. Darum zog ich mich an wie Bogart, weil ich dachte, dass ich so für diese Art Frau interessant werde.

Also Trenchcoat und Hut?
Ja, genau. Und sich am Ohrläppchen ziehen.

Sie haben sogar die Gestik imitiert?
Ja, das habe ich. Hat zu nichts geführt, natürlich nicht. Der Alltag bringt dann die Ernüchterung, wenn ich mich nicht mehr verstellen kann. Ich bin nicht Bogart. Das merkt dann auch die Partnerin. Wenn ich mich nicht mehr verstelle, dann passt der Deckel nicht mehr auf den Topf.

Da denke ich vielleicht 30 Jahre lang, dass mein Traummann gross, blond und Architekt ist, und dann sagt mir der Test: Nimm doch den kleinen, rothaarigen Gärtner?
Der Test sagt zunächst nur etwas über mich aus. Auf der Basis schlägt mir der Algorithmus Menschen vor, die zu mir passen könnten, wobei Äusserlichkeiten erst einmal keine Rolle spielen. Persönlichkeit wird mit 60 Prozent gewichtet, Interessen mit 20 Prozent, Meinungen und Vorlieben ebenfalls mit 20.

Aber der Test sagt mir schon: Du bist am Ende gar nicht so toll, wie du denkst?
Nein, der Test sagt nur: Du bist vielleicht anders, als du denkst. Und es ist gut, das zu erkennen, es gibt so die Möglichkeit, an sich zu arbeiten. Es ist mit der Partnersuche wie mit der Berufswahl: Wenn mich einer im Vorstellungsgespräch fragt: Sind Sie durchsetzungsstark?, da sage ich: Klar! Sind Sie belastbar? Selbstverständlich! Aber der falsche Beruf macht mich nicht glücklich, der falsche Partner auch nicht. Da die soziale Erwünschtheit unsere Entscheidungen so sehr bestimmt, muss man um die Ecke fragen, um etwas über Menschen herauszufinden. Lesen Sie im Alten Testament, wie Gott Gideon hilft, gute Krieger zu finden. Nicht, indem dieser fragt: Wer zieht mit in den Krieg? Sondern indem er Aufgaben stellt, die auf den ersten Blick nichts damit zu tun haben. Am Ende gewinnt er die Schlacht gegen die Midianiter.

Sie fragen Singles, wie sie sich verhalten, wenn sie auf der Strasse auf einer Bananenschale ausrutschen. Was sie tun, wenn jemand nachts um halb drei klingelt und nach dem Nachbarn fragt. Oder ob sie gerne kälter oder wärmer schlafen.
Ja, genau.

Warum?
Weil man mit solchen Fragen herausbekommt, wie ein Mensch tickt. Wie ich mich in einer unangenehmen Situation verhalte, zeigt unter anderem, wie extrovertiert ich bin. Wie ich auf die nächtliche Störung reagiere, offenbart etwas über meine Toleranz. Aber es ist nicht so, dass ein Mensch als wahnsinnig tolerant gilt, wenn er den nächtlichen Störer nicht beschimpft. Es muss mindestens zehn Antworten der Art geben, die mit anderen verrechnet werden. Es gibt 74 Fragen mit 400 Antwortmöglichkeiten, die nach 136 Regeln verrechnet werden. Insgesamt suche ich nach 32 Persönlichkeitsmerkmalen.

«Eine ernsthafte Beziehung findet man nicht über Bilder.»

Und welche Rolle spielt für den Algorithmus die Schlafzimmertemperatur?
Es geht nicht nur um die Persönlichkeit in dem Test, sondern auch um Verhalten und Gewohnheiten, die zusammenpassen müssen. Wenn Partner es unterschiedlich warm haben wollen beim Schlafen, kann es knifflig werden. Wenn sie angeben, da keine Kompromisse machen zu wollen, wird es schwierig. Es ist eine wichtige Frage, an der sich zeigt, wie bereit ich bin, mich anzupassen.

Tinder ist sehr erfolgreich. Bei der Dating-App finden sich Menschen vor allem über Fotos und nicht über komplizierte Formeln.
Eine ernsthafte Beziehung findet man nicht über Bilder, ein Abenteuer vielleicht schon.

Auch bei Parship kommen irgendwann Fotos ins Spiel.
Das mag sein, aber über die Persönlichkeit sagen sie nicht viel aus, das ist Beiwerk.

Was ist so schlimm an Bildern?
Bilder verführen leicht, weil sie selten ehrlich sind. Das kenne ich als Arbeitspsychologe auch aus Bewerbungen, was einem da für Fotos zugeschickt werden, und man sich wundert, wer dann tatsächlich zum Vorstellungsgespräch kommt! Man geht zum Fotografen, und der kitzelt etwas aus einem heraus, das nicht da ist. Aber ich kann keine Ehe führen auf der Basis einer inszenierten Bilderebene.

«Optimal ist ein Passensgrad von 80 Prozent, um die Spannung zu halten.»

Mit Ihrer Erfahrung wissen Sie sicherlich, wie der ideale Partner aussieht, oder?
Die Partner dürfen sich nicht zu ähnlich sein, in dem Sinne, dass sie zu 100 Prozent zueinanderpassen. Das wäre das falsche Ideal. Wenn zwei Durchsetzungsstarke sich zusammentun, gibt es Kleinholz. Zwei Anpassungswillige werden traurig, weil nichts passiert, sie implodieren. Es muss einen guten Mix aus Gleichheit und Gegensatz geben. Ist man sich zu ähnlich, funktioniert es nicht, es gibt nichts mehr auszuhandeln, auszuprobieren. Optimal ist ein Passensgrad von 80 Prozent, um die Spannung zu halten. Beim Orakel von Delphi gibt es im Tempel den Spruch: «Erkenne dich selbst.» Den zweiten Teil kennen viele nicht. Er heisst sinngemäss: « ... aber nicht zu viel.» Wenn man alles weiss und alles passt, funktioniert es nicht. Es ist notwendig, Wünsche zu haben, um zu lieben. Aber Wünsche ändern sich nach der Erfüllung. Nichts ist toter als ein erfüllter Wunsch.

Welche Eigenschaften sind wirklich wichtig für eine gute Partnerschaft?
Eine harmonische Partnerschaft basiert besonders auf dem richtigen Verhältnis von Nähe und Distanz. Das ist der wichtigste Punkt, das muss übereinstimmen. Wenn der eine 24 Stunden Händchen halten will, der andere aber nur eine halbe, haut das nicht hin. Ein anderes wichtiges Kriterium ist für mich die von C. G. Jung entwickelte Theorie von Animus und Anima. Da geht es darum, wie stark männliche oder weibliche Eigenschaften, Werte und Verhaltensweisen bei einem Menschen ausgeprägt sind, unabhängig vom biologischen Geschlecht. Bei Partnern, die sehr männlich sind, kracht es: Zwei Bodybuilder harmonieren selten. Liebe und Anziehung zwischen zwei Menschen entsteht nur durch Ergänzung. Ich habe einen Mangel, und sehne mich danach, ihn ergänzt zu bekommen. Das ist in der Physik Kraft und Gegenkraft.

Spielt Geld gar keine Rolle?
Doch, aber eine kleinere als früher. Anderes ist hinzugekommen: das, was man Liebe nennt, Neigungen, Interessen, der Beruf. Die Vorstellung von Partnerschaft ist immer von der Mentalität der gerade herrschenden Zeit geprägt. In der Steinzeit, in der die Frau an den Haaren durch die Höhle gezogen wurde, war der Mann, der das tat, heiratsfähig, weil das als durchsetzungsstark galt. In den Siebzigern war der ideale Mann ein Softie, heute spielt Männlichkeit wieder mehr eine Rolle. Auch der Ort bestimmt, wen ich suche. Ich habe ein Haus am Chiemsee, da ist es ganz anders als in Hamburg, auf dem Land sind ökonomische Faktoren oft noch wichtiger. In Bayern findet man immer noch den schönen Beruf des Schmusers. Kennen Sie den?

«Früher ging es bei der Partnersuche nicht so sehr um die Persönlichkeit.»

Nein, noch nie davon gehört.
Der Schmuser ist ein Ehevermittler. Der zieht durch die Dörfer und macht sich ein Bild, wer zu wem passt. Es gibt ihn bis heute, aber er ist nicht mehr so anerkannt. Der ging jahrhundertelang vor allem danach, wie der Landbesitz der Eltern aussah und ob eine Heirat dazu führt, dass sich ein Hof vergrössern kann. Da ging er zu einem Bauern und sagte: Hör mal, du musst unbedingt diesen bestimmten Acker dazubekommen, denn daneben gibt es einen Bauern, der hat eine Tochter, und du hast doch einen Sohn.

War die Partnersuche früher einfacher?
Ja, wahrscheinlich, weil es früher nicht so sehr um die Persönlichkeit ging, sondern um etwas, das ich ablesen kann: Wie viel Geld hast du, wie viel Hektar? Um Selbstverwirklichung ging es nicht. Die wachsende Komplexität der Partnersuche begründet ja die Bedeutung von so etwas wie Parship.

Waren die Menschen glücklicher?
Nein. Aber das war nicht zwingend ein Kriterium für eine effektive Partnerschaft.

Die Liebe ist ein sehr persönliches Geschäft. Lassen Sie auch eigene Erfahrungen in Ihre Arbeit einfliessen?
Zuallererst basiert mein Test auf Theorien der Psychologie, weniger auf meinen Erfahrungen. Aber natürlich spielen sie eine Rolle.

Sie sind zum dritten Mal verheiratet. Lassen Sie sich helfen bei der Partnerwahl?
Nein. Ich weiss auch gar nicht, ob das bei mir funktionieren würde. Tests würden versagen, ich kenne mich da zu gut aus. Meine erste Frau war Opernsängerin, ich war Student, und wir wohnten im selben Haus. Ich kannte sie von der Bühne und hatte sie öfters im Flur gesehen, aber eines Abends klopfte sie an meine Tür und sagte, dass es ihr schlecht geht. Ich habe ihr einen Arzt besorgt. Dann wurde sie krank, und ich habe ihr weiter geholfen, daraus ist Liebe entstanden. Sie passte, ohne dass ich das überlegt hatte, auf so vielen Ebenen. Nach vier Jahren ist sie verstorben. Danach habe ich eine Konzertpianistin geheiratet, eine Freundin meiner ersten Frau. Nach 20 Jahren haben wir uns scheiden lassen. Im vergangenen Sommer, an unser beider Geburtstag, habe ich noch einmal geheiratet. Meine Frau hat in den Achtzigern bei mir studiert, wir sind seit Längerem befreundet. In der schönen Literatur gibt es ewige Romantik, im wahren Leben bestimmt sie das Glücklichsein sehr viel weniger.

Der Verhaltensökonom Dan Ariely kritisiert Partnerbörsen im Netz. Er vergleicht sie mit einem Essen, bei dem man nach der Zutatenliste entscheidet, ob es einem gefällt, nicht anhand des Geschmacks. Den gebe es nur im echten Leben.
Das mag sein. Aber das spricht nicht gegen meine Arbeit. Es gibt viele Menschen, die zu mir passen könnten, aber vielleicht arbeite ich so viel, dass ich gar keine Gelegenheit hätte, sie zufällig zu treffen. Als Forscher erhöhe ich die Wahrscheinlichkeit, dass zueinanderpassende Menschen sich finden. Ich bringe sie so zumindest auf den Geschmack.

Aber vielleicht ignoriere ich einen Menschen, der mir empfohlen wird, weil er Musik hört, die ich hasse. Hätte ich ihn getroffen, hätte mich vielleicht das Gesamtpaket überzeugt, nach Ariely: der Geschmack.
Das kann passieren. Aber dahinter liegt die Vorstellung, dass es nur den einen passenden Deckel für den Topf gibt. Davon gehe ich nicht aus. Aber ich halte es für wenig hilfreich, die vorgeschlagene Auswahl zu gross zu machen. Sind es zu viele, überfordert mich das, dann klicke ich mehr Menschen weg, die eigentlich gut gepasst hätten.

«Liebe ist ganz wesentlich mit Erwartungen verbunden, die letztendlich unerfüllbar sind.»

Es gibt eine App namens Once, die schlägt dem Suchenden immer nur eine Person in 24 Stunden vor. Wäre das die Lösung?
Eine ist zu wenig, weil ich beim Entscheiden vergleichen muss. Ideal ist, sich nach der Zahl zu richten, die der US-Psychologe George A. Miller beschrieben hat: The Magical Number Seven, Plus or Minus Two. Der Mensch kann psychisch wie mental nur eine Zahl von sieben Elementen plus minus zwei verarbeiten. Wenn ich gut entscheiden will, ist eine Auswahl zwischen fünf und neun ideal, mit der Tendenz zur kleineren Zahl.

Im Gros der Partnerbörsen im Internet kann man aus Hunderten Profilen wählen.
Grausam, völlig sinnlos.

Bei Parship sind es auch sehr viele.
Ich finde, dass mir eine kleinere Zahl mehr hilft, als wenn ich sage: Da haste 200.

Aber dann könnten Sie das doch ändern, wenn Sie das stört.
Ich bin Lizenzgeber für den Test und kann die Qualität laufend überprüfen, kann die Suchstrategie verändern, wenn mir das notwendig und sinnvoll erscheint. Verkaufsstrategien können anderen Kriterien folgen. Darauf habe ich aber keinen Einfluss. Mit dem Geschäft von Parship habe ich nichts zu tun.

Wer den Test macht, verrät Parship mehr über sich, als man je tun könnte, wenn man nur ein Buch im Netz kauft. Und alles ruht auf den Servern des Unternehmens.
Es sind meines Wissens inzwischen mehr als 15 Millionen Datensätze, eine immense Menge. Es gibt sicher viele Menschen, die diese Daten gerne hätten. Woran ich schwer trage, ist das Wissen, dass Unbefugte solche Daten missbräuchlich nutzen könnten. Alle Mühe und Sorgfalt, sie zu sichern, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass angesichts von Hackern absolute Sicherheit unmöglich ist.

Sie entwickeln also Algorithmen und sind zugleich Technikkritiker?
Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin nicht rückwärtsgewandt, mein ganzes Leben arbeite ich schon mit Computern. In den Fünfzigerjahren hatten wir an der Universität einen Illiac-Rechner, der einen ganzen Raum füllte. Den speisten wir mit allen Wörtern und Wortfolgen, die Rilke in seinen Gedichten verwendet hatte. Nach einem entsprechenden Algorithmus spuckte der Rechner neue Gedichte aus, die denen Rilkes zum Verwechseln ähnelten. Es waren Fakes, aber sie waren nicht so gefährlich wie die Eingriffsmöglichkeiten heute in fremde Datensätze.

Ist es nicht das Ende der Romantik, wenn Technik uns dazu verhilft?
Meint man. Aber romantische Liebe kann, wie gesagt, keine Maschine berechnen, sie entsteht – oder eben nicht. Liebe ist ganz wesentlich mit Erwartungen verbunden, die letztendlich unerfüllbar sind. Sie ist eine Hoffnung, eine Sehnsucht, kein Faktum. Dass sie mit wissenschaftlichen Methoden zwar befördert, aber nicht bewiesen werden kann, ist doch eigentlich das Schöne an ihr. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 13.02.2018, 20:49 Uhr

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Hugo Schmale
Der 86-Jährige ist emeritierter Professor für Organisations- und Arbeitspsychologie an der Universität Hamburg. Er studierte Psychologie, Philosophie und Psychiatrie, seine Doktorarbeit schrieb er zum Thema «Die Bedeutung von Oberflächenfarben für die Wahrnehmung». 1967 folgte die Habilitation. Im selben Jahr entwickelte er den BET-Berufseignungstest, der bis heute angewendet wird. Um die Jahrtausendwende erarbeitete er auf der Basis von Algorithmen einen Test, der zur Grundlage des Erfolgs der Partnerschaftsbörse Parship wurde, die heute in 13 Ländern vertreten ist. Schmale gilt als «Vater von Parship» und ist Mitbegründer, am Unternehmen selbst ist er aber nicht beteiligt. Er ist in dritter Ehe verheiratet und lebt in Hamburg.

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