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Plötzlich diese Gelassenheit

Vergessen Sie die Ratgeber. Gelassenheit lernt man von Zeitgenossen, die einst tobten und heute unerwartet zur Ruhe fanden.

Res Strehle
Eine Krebsdiagnose veränderte das Leben von Jacqueline Fehr. Inzwischen ist sie geheilt und glücklich im Amt als Regierungsrätin. Foto: Urs Jaudas
Eine Krebsdiagnose veränderte das Leben von Jacqueline Fehr. Inzwischen ist sie geheilt und glücklich im Amt als Regierungsrätin. Foto: Urs Jaudas

Jacqueline Fehr, seit neun Monaten Zürcher Justizdirektorin, war als SP-Nationalrätin in den Redaktionen nicht für ihre Langmut bekannt. Sie schrieb geharnischte Mail auch bei kleineren journalistischen Unzulänglichkeiten oder dem, was sie dafür hielt. Sie hatte jene Dünnhäutigkeit, die viele SP-Politiker auszeichnete, gegenüber dem «Tages-Anzeiger» speziell, weil man von ihm aus alter Verbundenheit Wohlwollen und politische Unterstützung erwartete. Mehrmals wollte sie sich auch mit mir treffen, um ihre Klagen loszuwerden.

2002:  Jacqueline Fehr polarisierte als Nationalrätin oft. Foto: Pascal Lauener (Reuters)
2002:  Jacqueline Fehr polarisierte als Nationalrätin oft. Foto: Pascal Lauener (Reuters)

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