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Privatheit wird ein Luxus

Krankenkassen wollen unsere Fitnessdaten, Händler unsere Kaufmuster. Verweigerung ist möglich, kostet aber Geld. Muss man sich Privatsphäre leisten können?

Wir wissen, was du denkst. Foto: Bill Diodato (Getty Images)
Wir wissen, was du denkst. Foto: Bill Diodato (Getty Images)

Schritte pro Tag, Bankbezüge im Monat, Herzschlag in der REM-Phase: Wir generieren Daten, immerzu. Die Firmen unseres Vertrauens würden diese gern auswerten. Eben hat die «NZZ am Sonntag» aufgezeigt, wie Schweizer Autoversicherungen Junglenker mit Fahrtenschreibern ausrüsten, um mehr über deren Fahrstil zu erfahren. Und letztes Jahr machte die Krankenkasse CSS Schlagzeilen, weil sie ihre Kunden zur elektronischen Messung ihrer Bewegung anregte. Andere Kassen haben seither nachgezogen, Gesundheits- und Lifestyledaten sind begehrt.

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