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Ramseiers Raupen

Im Herbst kommen Seidenkrawatten auf den Markt, die ganz in der Schweiz entstanden sind: vom Maulbeerbaum über die Raupe bis zum Verweben und Zuschneiden. Auf Hofbesuch beim Seidenpionier.

Ueli Ramseiers Seidenraupen beim Fressen der Maulbeerbaumblätter. Fotos: Fabian Unternährer (13 Photo)
Ueli Ramseiers Seidenraupen beim Fressen der Maulbeerbaumblätter. Fotos: Fabian Unternährer (13 Photo)

Dieses Schmatzen! Oder ist es ein Nagen? Auch an einen leichten Landregen erinnert das Geräusch. 20 000 Raupen machen sich über die Maulbeerbaumblätter her, die über ihnen ausgebreitet sind. Sie fressen sich wieder ans Licht.

Jede Raupe ist so lang wie eine Stangenbohne; die eine oder andere bäumt sich auf wie ein kleiner Drachen. Nimmt man eine in die Hand und fährt mit dem Finger den grauweissen Körper entlang, fühlt sich das wundersam weich an.

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