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Rauchen schadet dem Herzen und den Gefässen

Genuss ohne Reue? Vielleicht zu Beginn, doch mit der Zeit stellen sich gesundheitliche Veränderungen ein.

Rund ein Drittel der Schweizer Bevölkerung raucht, und mehr als 9000 Personen sterben vorzeitig an den Folgen. 41 Prozent der Todesfälle werden durch Herz-Kreislauf-Krankheiten verursacht. Menschen mit Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes erhöhen ihr Risiko, wenn sie rauchen. In den ersten Jahren bedeutet Rauchen noch Genuss ohne Reue. Doch mit der Zeit stellen sich gesundheitliche Veränderungen ein. Vor allem leiden das Herz und der Kreislauf, aber auch die Gefässe. Vier von fünf Herzinfarkten unter 45 Jahren werden durch das Rauchen verursacht. Bei jedem Zug aus der Zigarette verengen sich die Blutgefässe; Blutdruck und Herzfrequenz steigen. Langfristig schädigt das Rauchen die Innenwände der Gefässe. Und das Kohlenmonoxid im Rauch vermindert die Versorgung des Blutes mit Sauerstoff. Die Schweizerische Herzstiftung hat Im Auftrag des Bundes und im Rahmen des Nationalen Rauchstopp-Programms ein Fortbildungsprojekt aufgebaut. Es unterstützt die Fachärzteschaft und andere Fachleute bei der Beratung von Diabetes- und Herz- Kreislauf-Kranken. Ziel des Projektes ist es, Personen mit kardiovaskulären Risiken oder Gefässkrankheiten und Diabetes in der Rauchentwöhnung zu unterstützen. In Sydney ergab kürzlich die Auswertung von 500 Studien, dass der überwiegende Teil der Leute, die das Rauchen aufgaben, dies ohne Medikamente schafften. Das Risiko der Passivrauchenden für kardiovaskuläre Erkrankungen liegt bei 23 Prozent. Das Bundesamt für Gesundheit schätzt, dass in der Schweiz jedes Jahr 1000 Menschen am Passivrauchen sterben.

www.leben-ohne-rauchen.ch

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