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Sie wollen doch nur spielen

Warum Eltern so schnell überfordert sind, wenn die Kinder online gamen.

Oft lassen sich nicht einmal die einfachsten Vorgaben, wie etwa die Spielzeit auf eine Stunde täglich zu beschränken, wirklich durchsetzen. Foto: Lars Plougmann (Flickr)
Oft lassen sich nicht einmal die einfachsten Vorgaben, wie etwa die Spielzeit auf eine Stunde täglich zu beschränken, wirklich durchsetzen. Foto: Lars Plougmann (Flickr)

Es gibt für eine Mutter keinen grösseren Horror als die Vorstellung, das Kind könnte verschwinden. Einfach so, ohne Nachricht. Viele Eltern dürften deshalb am Sonntag aufgeatmet haben, dass der verschwundene Paul aus Gunzgen körperlich wohlbehalten wieder aufgetaucht ist.

Doch dann sind sie womöglich wieder zusammengezuckt. Denn der 12-Jährige hatte seinen mutmasslichen Entführer im Internet kennen gelernt, beim «Minecraft»-Spielen. Eine weitere Horrorvorstellung. Dass sich jemand dem Kind in böser Absicht nähert, an einem Ort, auf den man keinen Zugriff hat, weder physisch noch psychologisch. Zum Beispiel bei einem Onlinespiel. Die wenigsten Eltern verstehen diese Welt und was sie den Kindern bedeutet.

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