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Sie wollten bewusst ein Kind mit Downsyndrom adoptieren

Familie Ofterdinger suchte gezielt nach einem behinderten Adoptivkind – und bekam Nepomuk.

«Eine Gesellschaft muss vielfältig sein»: Jennifer (rechts) und Franziska Ofterdinger mit Hermine (Mitte), Lara und Nepomuk. Foto: Heike Nieder
«Eine Gesellschaft muss vielfältig sein»: Jennifer (rechts) und Franziska Ofterdinger mit Hermine (Mitte), Lara und Nepomuk. Foto: Heike Nieder

Als Franziska Ofterdinger ihren Sohn zum ersten Mal sieht, steckt ein Schlauch in seiner Nase. Mit einem Pflaster ist die Magensonde an seiner Wange befestigt. Über seinem Bettchen leuchtet ein Überwachungsmonitor. Und trotzdem erinnert sie sich heute, zweieinhalb Jahre später, vor allem an das: einen kleinen, zarten Jungen mit vielen braunen Haaren. Es ist Liebe auf den ersten Blick. «Als wäre er in diesem Moment geboren und mir in die Arme gelegt worden.»

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