Im Neonazi-Chat tummelt sich auch ein Schweizer «Volksgrenadier»

Das Forum Iron March war die Brutstätte von Rechtsradikalen weltweit – ein Datenleck von 25'000 privaten Nachrichten zeigt, wie sie ticken.

Im August 2017 kam es in der US-Stadt Charlottesville, Virginia, zu einem Massenaufmarsch von Rechtsextremen, der in blutiger Gewalt endete. Foto: NurPhoto, Getty Images

Im August 2017 kam es in der US-Stadt Charlottesville, Virginia, zu einem Massenaufmarsch von Rechtsextremen, der in blutiger Gewalt endete. Foto: NurPhoto, Getty Images

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Die Eingangsfrage im Chat ist harmlos: «Ich habe gehört, dass Du Belletristik schreibst. Welcher Art?» Doch schon bald geht es nicht mehr ums Bücherschreiben, sondern um Shooter-Games und Nazis. Die Spiele wären besser, wenn die Ziele mehr aussehen würden wie Juden, steht da. Und: «Das Dritte Reich nimmt in meinem Herzen einen speziellen Ort ein.» Oder: «Hitler war der grösste Sohn der deutschen Nation!»

Der Chat endet mit dem Hinweis auf ein Youtube-Video mit dem Titel «Sieg oder Walhalla!». Ein Ort für gefallene Krieger in der nordischen Mythologie.

Es handelt sich hierbei um den privaten Austausch zweier Mitglieder der Online-Community Iron March, eines Diskussionsforums von Neonazis. Die beiden involvierten Nutzer tragen in der Gemeinschaft die Namen «Damnatio Memoriae» und «Volksgrenadier». Der erste ist vermutlich Engländer, der zweite wohl Schweizer. Das geschlossene Onlinenetzwerk Iron March wurde im Jahr 2017 von Unbekannten gehackt, und letztes Jahr ist dessen gesamter Inhalt für kurze Zeit frei einsehbar im Internet ebenfalls von unbekannt publiziert worden; darunter sind Sachen wie sensitive Daten wie Passwörter, E-Mail-Adressen, Social-Media-Konten. Es handelt sich um das grösste bekannte Datenleck eines Neonazi-Forums und ermöglicht einen so intimen Einblick in die rechtsextremistische Szene wie selten zuvor.

Das sehen die Ermittlungsbehörden weltweit ebenfalls so, auch diejenigen in der Schweiz. Die Behörden wollen herausfinden, wer hinter Nutzernamen wie «Volksgrenadier» und «Damnatio Memoriae» oder «Odin», «Daddy Terror», «Fascist Capitalist», «Hakenkreuz», «Ginger Hitler» steckt. Und sie handeln dabei durchaus mit Dringlichkeit. Denn es geht darum, abzuschätzen, wie gut vernetzt und wie gewaltbereit die rechte Szene mittlerweile ist, und darum, Gewalt zu verhindern, bevor sie geschieht.

Seltsame esoterische Ader

Das Onlineforum Iron March galt bis zum Riesendatenleck sechs Jahre lang als eine der gefährlichsten Ecken des Internets für rechten Extremismus. Hier wurde der Grundstein zu gleich mehreren rechtsextremen, gewaltbereiten Gemeinschaften gelegt. Vor allem haben sie damit begonnen, die Gewalt auszuüben, die sie im Forum Iron March religiösen Minderheiten, Farbigen oder Homo- und Transsexuellen mit Worten angedroht hatten.

Ihre Ideologie propagiert masslose Gewalt, um einen weltweiten apokalyptischen Rassenkrieg herbeizuführen.

Vanguard America aus den USA ist eine dieser Gruppen. Ein Mitglied war zum Beispiel James Fields; das ist der 20-jährige Neonazi, der bei der Unite-the-Right-Demonstration in Charlottesville im Jahr 2017 die 32-jährige Gegendemonstrantin Heather Heyer mit seinem Auto umgefahren und getötet hat.

August 2017: Gedenkstätte für Heather Heyer, die von einem US-Neonazi totgefahren wurde. Foto: Imago, Zuma Press

Die wohl gefährlichste und grösste Gruppierung, die nachweislich aus Iron March hervorgegangen ist, ist die Atomwaffendivision (AWD). Mindestens fünf Morde werden mit der Gruppierung in Verbindung gebracht. Deren Gründungsmitglieder stammen aus Florida, USA. Ihre Ideologie propagiert masslose Gewalt, um einen weltweiten apokalyptischen Rassenkrieg herbeizuführen. Am 17. März 2017 veröffentlichte der damals 22-jährige Brandon Clint Russell, einer der AWD-Rädelsführer, bei Iron March ein Handbuch zu paramilitärischen Taktiken und zum Umgang mit Landminen. Die AWD hat ausserdem eine seltsame esoterische Ader. So glauben deren Mitglieder, dass Aufstieg und Erfolg der Nationalsozialisten, insbesondere der politische Erfolg von Hitler und Goebbels, auf okkulte Einflüsse zurückzuführen seien.

Nachdem das Forum Iron March gehackt wurde, wechselte die AWD auf andere einschlägige rechtsextreme Internet-Plattformen und benutzt heute den verschlüsselten Chat-Dienst Telegram oder Dienste wie Discord, ein Video-Chat, der eigentlich für Gamer entwickelt wurde. Mittlerweile gelingt es der Organisation, auch Mitglieder ausserhalb der USA anzuwerben. Die skandinavische Sektion etwa heisst «Nordische Widerstandsbewegung», die britische Sektion «Sonnenkrieg-Division» und die deutsche, erst 2018 gegründet, «Atomwaffendivision Deutschland».

Es ist diese neuerliche Entwicklung, die auch Schweizer Ermittlern Sorge bereitet. Der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) hat bereits in seinem letzten Jahresbericht festgestellt: «Die Schweizer rechtsextreme Szene ist im Aufbruch.» 2018 kam es in der Schweiz zu 53 rechtsextremen Ereignissen: Treffen, Konzerte, halböffentliche Reden. So viele wie noch nie seit 2012. Ob die Schweizer Rechtsextremisten gewalt­bereiter werden, bleibt gemäss Bericht unklar. Laut NDB sind die Linksextremen in der Schweiz das Hauptproblem. Sie seien weiter wesentlich gewaltbereiter. Umso aufschlussreicher könnte für den NDB ein Blick in die Datenbank von Iron March sein. Er könnte Experten dabei helfen, abzuschätzen, ob die Schweiz bald mit einem aggressiveren Rechtsextremismus zu rechnen hat.

Wertvolle Daten für die Ermittler

Ob der NDB die Daten von Iron March tatsächlich unter die Lupe genommen hat, wollte er allerdings nicht kommentieren. Doch eine Anfrage bei der Zürcher Kantonspolizei lässt vermuten, dass sich der Nachrichtendienst zumindest mit den Daten beschäftigt hat. Der Kanton Zürich verfügt über die schweizweit grösste Polizeieinheit zur Bekämpfung von Cyberkriminalität.

Zum Aufgabengebiet gehört auch die Untersuchung von Extremismus mit Gewaltbezug. Ein Polizeisprecher sagte: «Die zuständige Spezialabteilung hat seit Publikation der geleakten Iron-March-Daten Kenntnis davon. Aber sie will und kann aus ermittlungstaktischen Gründen keine näheren Angaben zur Untersuchung machen.»

Rechtlich ist die Lage so, dass die Zürcher Polizei die Daten erst dann untersuchen darf, wenn darin eindeutige Gewaltbezüge zu finden sind. Mit grosser Wahrscheinlichkeit kam ein ebensolcher Tipp vom NDB.

Eine Untersuchung des umfangreichen Materials verrät, wie wertvoll der Inhalt für die Ermittler sein muss. Diese Zeitung hat sich frühzeitig eine Kopie der Iron-March-Datenbank besorgt. Die Analyse erlaubt einen raren, exklusiven Blick in die Subkultur des Rechtsextremismus; vor allem ist erkennbar, wie weltweit vernetzt die Szene mittlerweile ist. Die Mehrheit der untersuchten 25 000 Privatmeldungen sind auf Englisch verfasst, nebst deutschen, finnischen, holländischen, portugiesischen, schwedischen, serbischen, spanischen oder ungarischen.

Die Analyse zeigt auch, wie schwierig die Polizeiarbeit sein muss. Wer erwartet hat, dass in der rechtsextremen Community am Laufmeter gegen Minderheiten gehetzt und das Gesetz gebrochen wird, muss enttäuscht werden. Liest man nur einen Teil der privaten Meldungen, wähnt man sich in einem Bücherclub. Gerade die älteren Community-Moderatoren verbringen viel Zeit damit, jüngere Nutzer mit Lesematerial zu versorgen. Etwa alle Bücher des italienischen Rassentheoretikers Julius Evola: «Die Arische Lehre von Kampf und Sieg» (1941) zum Beispiel oder «Grundrisse der faschistischen Rassenlehre» (1943). Beide Bücher stehen auch auf der Leseliste von Steve Bannon, dem früheren Berater von US-Präsident Donald Trump. Oder das Buch «Siege» (Belagerung) des US-Neonazis James Mason (1992). Sein Werk gilt als Pflichtlektüre aller Mitglieder der Atomwaffendivision. In den Chats werden für wissbegierige, jüngere Nutzer via Skype sogar Buch­besprechungstermine angeboten.

Strikte Verhaltensregeln

Das Forum kennt strikte Verhaltensregeln. Wer eine Diskussion mit zu vielen eigenen Meldungen dominiert, wird ausgeschlossen. Wer andere öffentlich beleidigt, auch. Das allerschlimmste Verhalten ist Pädophilie. Im Jahr 2012 meldete sich etwa ein Nutzer mit Schweizer Internetadresse und der Mail-Adresse 69pedodave69@gmail.com an. Das Konto wurde gelöscht, bevor der Nutzer sich äussern konnte.

Ein anderer Nutzer gab damit an, dass er kürzlich eine minderjährige Frau für Sex getroffen habe. Der Gründer der Community, der Russe Alexander Slawros, machte kurzen Prozess und schloss den Mann aus der Gemeinschaft aus. «Bitte, bitte, bitte lass mich wieder rein», bettelte der Bestrafte. Vergeblich. Slawros schickte ihm lediglich einen Link auf ein Youtube-Video, das eine russische Schlägertruppe auf der Jagd nach Pädophilen zeigt.

Alexander Slawros, Russland, Gründer: Der Holocaust-Leugner ist der Gründer von Iron March. Neulinge interviewte er per Video-Telefonie. Foto: PD

Die ganze Community wird von Slawros und einer Handvoll anderer Moderatoren streng überwacht und, wo sie es für nötig befinden, gemassregelt. Bevor Neumitglieder in das Forum aufgenommen werden und alle Inhalte einsehen dürfen, werden sie von den Moderatoren per Video-Telefonie interviewt und bewertet. Die Neonazi-Gemeinschaft von Iron March ist besessen von der Vorstellung, dass die Regierung sie unterwandert und ausspioniert.

Ben Raymond England, Nutzername «Terror Daddy»: Der frühere Politik-Student testete im Forum jüngere User. Meinen sie es ernst mit dem Nazitum? Foto: PD

Die Moderatoren sind zudem professionell organisiert. Der Nutzer namens «Der Zeiger» übernimmt die Rolle des Bibliothekars. Im echten Leben heisst der Mann Gabriel Sohier Chaput, ein heute 33-jähriger IT-Angestellter aus Montreal, Kanada. Sein Chat-Verlauf ist eine Ansammlung von Bücher-Links, die er aus allen Ecken der Welt erhalten hat. Seine Aufgabe ist es, den Online-Bücherkatalog aktuell zu halten. Aus seinem privaten Chat-Verlauf sieht man, wie täglich Lektürevorschläge bei ihm eingehen: aus Polen, Deutschland, Serbien, Schweden, Finnland, England. Alles wird geflissentlich katalogisiert. Ein weiterer Moderator ist ein Brite mit dem Nutzernamen «Terror Daddy», im echten Leben als Benjamin Raymond bekannt. Er hat in den privaten Chats oft mit jüngeren Nutzern zu tun. Er testet, wie ernst sie es mit ihrem Nazitum meinen. Im echten Leben ist Raymond ein früherer Politik-Student aus England und Mitglied der in Grossbritannien verbotenen Organisation National Action (NA). Die NA feierte in den sozialen Medien etwa den Mord an der britischen Labour-Politikerin Jo Cox während der Brexit-Referendumskampagne als nationale Heldentat.

Gabriel Sohier Chaput Kanada, Nutzername «Der Zeiger»: Der IT-Spezialist übernahm in den Chats die Rolle des Bibliothekars. Foto: PD

Die Anwerbung von jüngeren Nutzern ist bei den meisten Moderatoren ein Dauerthema. In den Diskussionen zwischen den Community-Moderatoren werden regelmässig zwei Hauptquellen für die Rekrutierung erwähnt: europäische Fussballclubs und die Online-Gaming-Szene. In beiden Fällen gibt es Verbindungen in die Schweiz.

«Kein politisch korrektes Spiel»

So schreibt ein Nutzer mit dem Iron-March-Profilnamen «Torquemada»: «Wenn es Dir in der Schweiz gefällt, wird es Dir auch hier bei mir gefallen.» Aus den restlichen Ausführungen kann man davon ausgehen, dass er Slowenien meint. Er fährt fort: «Ihr könnt meine Crew und andere Jungs aus der Szene treffen. Unsere Partys sind ziemlich Hardcore. Unsere Freunde aus anderen Hooligan-Crews sind immer beeindruckt, zum Beispiel die Hooligans des Fussballclubs Berner Young Boys und CSKA Sofia. Aber kannst Du überhaupt das Land verlassen?»

Der angeschriebene «Nebuchadnezzar II» antwortete: «Ich habe es kürzlich nach Thailand in die Ferien geschafft, ohne erwischt zu werden. Doch ich bin jetzt etwas knapp bei Kasse. Alle denken, ich sei reich, weil ich einen reichen Juden um Geld betrogen habe, aber ich habe das Geld in die Weiterbildung meiner Tochter gesteckt.»

Die zweite Verbindung in die Schweiz ist die Gaming-Szene. Auch die eingangs erwähnten Nutzer «Damnatio Memoriae» und der mutmassliche Schweizer mit dem Pseudonym «Volksgrenadier» verbringen viel Zeit mit Gaming. Bei der Lektüre der Chats lässt sich gar nachvollziehen, wie sich die virtuellen Spielwelten mit den rassistischen, faschistoiden Weltanschauungen und Okkultismus vermischen.

Der Nutzer «Damnatio Memoriae» schreibt: «Ah, Du spielst auch gerne Science-Fiction-Spiele? Ich liebe ‹Mass Effect› und die Kotor-Serie.» Beides Action-Spiele für Spielkonsolen.

«Volksgrenadier»: «Ja, ‹Mass Effect› ist gut. (. . .) Und ‹True Blood› liebe ich. Zum Glück sahen es die Entwickler des Spiels nicht für nötig an, mit falschen Nazi-Referenzen das Dritte Reich in den Dreck zu ziehen.»

«Damnatio Memoriae»: «Danke für die Aufklärung der Beziehung von ‹True Blood› zu den Nazis. Das Dritte Reich hat für mich einen sentimentalen Wert. Dir würde bestimmt auch das Spiel ‹WitcherII› gefallen. Was ich daran am meisten liebe: dass es ist kein politisch korrektes Spiel ist. Es zeigt Sklaverei, Königs­morde, Rassismus, Schlachtungen. Verdammt, man kann sogar in ein Bordell gehen und sich seine Hure aussuchen.»

«Volksgrenadier»: «Das Dritte Reich hat in der Tat auch in meinem Herzen Platz, meine Seele bleibt ewig an Adolf Hitler gebunden (. . .).»

«Damnatio Memoriae»: «Ich bin froh zu wissen, dass wir die gleichen Gefühle in Bezug auf Hitler haben. Was Dr.Goebbels über diesen Mann gesagt hat, ist absolut wahr. Er war der grösste Sohn der deutschen Nation, ein Mann, mit dem die Erde einmal in tausend Jahren gesegnet ist. (...) Übrigens brauchst Du das Spiel ‹The WitcherI› nicht zu spielen, um mit NummerII zu beginnen.»

«Volksgrenadier»: «Heil, ich muss mich nur entscheiden, ob ich gleich zu ‹Witcher II› springe. Und ich bin überzeugt, dass der Führer zurückkommt, in der einen Form oder der anderen. Und dann werden wir ihm alle folgen.»

Der vorangegangene Chat-Austausch ist nur eine Auswahl der Meldungen der beiden Iron-March-Mitglieder. Tatsächlich erstreckten sie sich über mehrere Tage und Nächte.

Radikalisierung im Fokus

Wie wurde der «Volksgrenadier» als Nutzer mit mutmasslichem Schweizer Wohnsitz identifiziert? In der Regel verstecken die Mitglieder des Neonazi-Forums ihre IP-Nummern. Das ist so etwas wie die Einwahladresse jedes Computers oder Mobiltelefons ins Internet. In der Regel ist sie öffentlich. Sie kann allerdings mit sogenannten Vir­tual Private Networks (VPN) versteckt werden. Doch beim Abgleich aller IP-Adressen des Nutzers «Volksgrenadier» fällt auf, dass sich eine Ziffernfolge mehrmals wiederholt. Das ist unüblich. In der Regel vergibt ein VPN-Dienst bei jeder neuen Internet-Session eine zufällige Nummer. Das heisst: Der Nutzer «Volksgrenadier» hat manchmal wohl vergessen, seinen VPN-Dienst einzuschalten. Zudem bestätigt ein Schweizer Internet-Provider auf Anfrage, dass die angegebene IP-Nummer einem ihrer Kunden mit Schweizer Wohnsitz zugeteilt ist. Der Versuch, den Nutzer via die angegebene E-Mail-Adresse zu kontaktieren, schlug fehl.

Für die Schweizer Behörden ist die Radikalisierung im Internet nichts Neues. Doch im Programm Nationaler Aktionsplan (NAP) zur Verhinderung und Bekämpfung von Radikalisierung und gewalttätigem Extremismus sind dafür keine Präventivmassnahmen vorgesehen. Der Fokus liegt auf der Radikalisierung durch Islamisten. Darauf verwies im Gespräch auch Gaby Szöl­lösy, Generalsekretärin der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren, auf Anfrage.

Doch die Analyse des Internet-Forums Iron March führt möglicher­weise zu einem Umdenken. André Duvillard, Delegierter des Sicherheits­verbunds Schweiz, sagte, dass an der jährlichen NAP-Fachtagung, die im kommenden Mai durchgeführt wird, die Prävention von rechtsextremistischer Radikalisierung ganz zuoberst auf der Agenda geführt werde. Es wird also über die Gefahren geredet, die vom rechten Extremismus ausgehen.

Erstellt: 01.02.2020, 11:51 Uhr

In Zahlen

23
Dies ist der Altersdurchschnitt der User bei der Anmeldung. Im rechtsradikalen, wohl männerlastigen Forum Iron March waren Gaming und Fussball wichtige Themen.

37
So viele Sprachen waren vertreten auf Iron March. Die Mehrheit der untersuchten 25'000 Privatmeldungen wurden jedoch auf Englisch verfasst.

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