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Spendeneinbruch bei «Jeder Rappen zählt»

Bei der Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» ist dieses Jahr deutlich weniger Geld zusammengekommen als in den Vorjahren. Insgesamt wurden gut 1,6 Millionen Franken gespendet.

In diesem Jahr haben die Organisatoren auf solche Grossanlässe mit der Glasbox verzichtet: Der letzte Abend von «Jeder Rappen zaehlt» am 22. Dezember 2012 in Luzern.
In diesem Jahr haben die Organisatoren auf solche Grossanlässe mit der Glasbox verzichtet: Der letzte Abend von «Jeder Rappen zaehlt» am 22. Dezember 2012 in Luzern.

Dieses Jahr kam bei «Jeder Rappen zählt» der tiefste Betrag zusammen, der je gesammelt wurde: 1,6 Millionen Franken. Letztes Jahr waren noch 6,7 Millionen Franken und damit mehr als vier Mal so viel gespendet worden, wie das Schweizer Radio und Fernsehen SRF auf seiner Homepage schreibt.

Die diesjährige fünfte Ausgabe der Spendenaktion von SRF und Glückskette wurde allerdings auch mit kleinerem Budget durchgeführt. Es seien «deutlich weniger Mittel» zur Verfügung gestanden, heisst es auf der SRF-Homepage dazu.

Das SRF verzichtete diesmal auf die charakteristische Glasbox, aus der die Moderatoren in den Vorjahren jeweils während der Sammelwoche ununterbrochen gesendet hatten. Stattdessen besuchten sie mit einem fahrbaren Sendewagen während insgesamt zwei Tagen die Städte Zürich, Basel, Aarau und St. Gallen. Der Verzicht auf die Glasbox kam nicht bei allen Hörern gut an, wie Kommentare auf der SRF-Homepage zeigen.

Hilfswerke zufrieden

Nicht unglücklich über die abgespeckte Ausgabe von «Jeder Rappen zählt» dürften hingegen die Hilfswerke sein. Diese hatten in der Vergangenheit kritisiert, dass ihnen wegen der SRF-Aktion Spenden entgingen. Gegenüber dem Newsportal 20minuten.ch zeigten sich mehrere Vertreter von Hilfswerken zufrieden: Die Schweizer hätten 2013 mehr gespendet als im Vorjahr.

Die 1,6 Millionen Franken, die bei «Jeder Rappen zählt» gespendet wurden, kommen Kindern zugute, die in Slums leben. Die Glückskette finanziert mit dem Geld Projekte ihrer Partner-Hilfswerke in den Bereichen Kinderschutz, Ausbildung und Zugang zur Grundversorgung.

SDA/rub

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