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Ständige Überforderung ist Gift für den Körper

Krankmachender Stress: Will man nicht beim Herzinfarkt enden, ist eine Lebensänderung angesagt. Unterstützende Medikamente sind erst in Erprobung.

Christian Bernhart
Gewohnt, alles gleichzeitig zu tun: Frauen bewältigen Stress meist leichter als Männer. Foto: Iakov Filimonov / Alamy Stock Photo
Gewohnt, alles gleichzeitig zu tun: Frauen bewältigen Stress meist leichter als Männer. Foto: Iakov Filimonov / Alamy Stock Photo

Brigitte Meier* stand auf der Sonnenseite des Lebens. Sie war gut ausgebildet, hatte eine anspruchsvolle Stelle mit gutem Einkommen, als sie Anfang 30 ihren Mann in gleicher Position kennen lernte. Das Eheglück wurde durch zwei Kinder ergänzt: Mit 34 bekam Meier eine Tochter, mit 35 einen Sohn. Doch dann begannen die Probleme. Meier konsultierte eine Psychotherapeutin und klagte: «Abends bin ich völlig erschöpft, schlafe todmüde ein, wache zwei Stunden später auf und bin am Grübeln. Tagsüber fahrig, vergesslich, gereizt mit den Kindern und dem Mann. Bei der Arbeit versuche ich, alles einigermassen unter Kontrolle zu halten, bin aber total überfordert.»

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