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«Über die Hälfte trennt sich wieder»

Viele Familien mit Kindern aus anderen Beziehungen scheitern an den unrealistischen Erwartungen derer, die sich neu zusammentun. Zwei Familientherapeuten erklären, warnen und empfehlen.

«Die Patchworkeltern ziehen häufig zu schnell zusammen»: Familientherapeuten Claudia Starke und Thomas Hess. Foto: Sabina Bobst
«Die Patchworkeltern ziehen häufig zu schnell zusammen»: Familientherapeuten Claudia Starke und Thomas Hess. Foto: Sabina Bobst

Bevor eine neue Familie im Patchwork entstehen kann, muss zuvor die alte auseinanderbrechen. Was bedeutet das für die Kinder ?

Thomas Hess: Gut, dass Sie mit dieser Frage beginnen. Die meisten setzen ja erst beim Patchwork an und fragen sich dann, wieso es nicht funktioniert. Dabei ist zentral, wie die vorherige Trennung vonstattenging: War sie einvernehmlich? Tragen beide die Verantwortung dafür, dass es schiefgegangen ist? Oder wird mit Konzepten wie gut und böse, schuldig oder unschuldig operiert? Claudia Starke: Für die Kinder bricht bei einer Trennung erst mal eine Welt zusammen. Und bevor man eine neue Beziehung eingeht, sollte man sich Rechenschaft darüber ablegen, ob die Trennung verarbeitet ist und wo man mit dem Ex-Partner steht.

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