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Ungebremst von allfälligem Schamgefühl

Die Neurowissenschafter Sai Gaddam und Ogi Ogas erklären, warum es im Internet so viel Pornografie gibt – und was das über die menschliche Sexualität und das Internet aussagt.

Dass das Begehren die wichtigste Triebfeder für das Verhalten unserer Spezies ist, wusste schon Sigmund Freud. Seither haben viele Forscher versucht, die Landkarte des sexuellen Begehrens auszuloten – mit unterschiedlichem Erfolg, beziehungsweise Plausibilität. Freud selber zog dabei seine Psychoanalyse zu Hilfe, die allerdings keine repräsentativen Resultate liefert. Alfred Kinsey griff auf Fragebögen von 18'000 Probanden zurück. Doch beide Methoden waren wenig repräsentativ und stützten sich zudem auf persönliche Interviews – mit den bei einem so intimen Thema absehbaren Verzerrungen.

Das weltweit grösste Verhaltensexperiment

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