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Von Zicken und Hyänen

Hauen, treten, Beinchen stellen: Die Miss-Universe-Wahlen 2011 bleiben wegen des fiesen Verhaltens der Kandidatinnen in Erinnerung. An den Miss-Schweiz-Wahlen vom Samstag solls netter zugehen.

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Ganz harmonisch: Die versammelte Schar der Miss-Schweiz-Kandidatinnen.
Ganz harmonisch: Die versammelte Schar der Miss-Schweiz-Kandidatinnen.
Miss Schweiz Organisation
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Fast schien es so, als habe Kerstin Cook gerade eine Wrestling-Show überlebt. Nach ihrer Rückkehr von den brasilianischen Miss-Universe-Wahlen berichtete die amtierende Miss Schweiz von Faustschlägen, Box-Einlagen und gestellten Beinen.

Ähnliche Erinnerungen hat auch Nadine Vinzens, die Miss Schweiz des Jahres 2002. «Ui, an den Miss-Universe-Wahlen habe ich Sachen gesehen», erzählt die Bündnerin Tagesanzeiger.ch/Newsnetz. «Viele Kandidatinnen waren eitel und schnippisch, und manche assen Trauben mit der Gabel!»

Vinzens betont allerdings den Unterschied zwischen Miss-Universe- und Miss-Schweiz-Wahlen. An letzterer habe sie es «sehr gut gehabt», erst nach ihrer Wahl habe sie den einen oder anderen Misston vernommen. Aber insgesamt sei es ein sehr schönes Erlebnis gewesen.

2003 gabs Zickereien und dummes Geplapper

«Dieses Jahr haben wir eine liebenswürdige Gruppe», sagt Miss-Schweiz-Übermutter Karina Berger, die derzeit im Missen-Camp in Lugano weilt. Sie habe nie grössere Animositäten festgestellt. Einzig 2003, als Bianca Sissing gekrönt wurde, sei es zu «Zickereien und dummem Geplapper» gekommen. «Aber nie derart krass wie an den diesjährigen Miss-Universe-Wahlen.»

«Würde die Miss-Schweiz-Wahl zum Hyänenkampf, dann müsste ich mir wohl sagen: Jetzt ist es Zeit zum Aussteigen», sagt Berger ernst. Die Organisatoren treffen entsprechende Vorsichtsmassnahmen: Um dem Einsickern von Missgunst und Gerüchten vorzubeugen, werden die Handys der Kandidatinnen im Camp jeden Morgen eingesammelt. «Die meisten Gerüchte, die am Morgen entstehen, sind am Abend nämlich wieder verschwunden», sagt Berger.

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