Zum Hauptinhalt springen

Was aus dem Schlangen-Stunt wurde

Schon Wochen im Voraus hatte der Discovery Channel das Experiment gross angekündigt: Paul Rosolie lässt sich im Schutzanzug von einer Anakonda fressen. Gestern war es nun so weit.

Die entscheidende Szene der Sendung. (Quelle: Youtube/sasha0097)

Bereits im Voraus hatte die Ankündigung für Diskussionen gesorgt: Vor einem Monat hatte der US-Sender Discovery Channel bekannt gegeben, der Schlangenexperte Paul Rosolie lasse sich Anfang Dezember lebendig von einer Anakonda fressen. Rosolie hatte sich extra einen Schutzanzug anfertigen lassen. Bei Tierschützern sorgte der Plan für Kritik.

Gestern Abend war es nun so weit: Discovery Channel strahlte «Eaten Alive» aus. Doch mehr als Ernüchterung bleibt beim amerikanischen Fernsehpublikum nicht übrig, so die «Washington Post». Tatsächlich brachte Rosolie eine Anakonda dazu, ihn anzugreifen. Doch der Schlangenexperte brach das Experiment nach einigen Minuten ab.

Zornige Zuschauer

Die Anakonda hatte Rosolie umschlungen, zwischenzeitlich sah es sogar danach aus, als ob die Schlange den Mann tatsächlich Schutzhelm voraus verschlingen wolle. Doch dann liess sich Rosolie von seinem Team befreien – offenbar konnte er vom Druck der Schlange den einen Arm nicht mehr fühlen.

Der Schweizer Schlangenspezialist Jean-Claude Villars vom Schlangenzoo Eschlikon hatte schon im November gegenüber Redaktion Tamedia Zweifel geäussert, ob ein solches Experiment machbar ist. Auf Twitter löste «Eaten Alive» heftige Reaktionen aus. Zahlreiche Zuschauer kritisierten, dass Discovery Channel mit falschen Versprechen locke:

Redaktion Tamedia

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch