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Was Sie auf keinen Fall schenken sollten

Auch noch keine Geschenkidee für Weihnachten? Eine neue Befragung gibt ein paar nützliche Warnungen weiter.

Vor lauter Möglichkeiten verliert man schnell den scharfen Blick für das richtige Geschenk.
Vor lauter Möglichkeiten verliert man schnell den scharfen Blick für das richtige Geschenk.
Keystone

Der Countdown läuft. Noch elfmal schlafen, und dann ist Bescherung. Statt freudiger Aufregung wie früher, als wir noch Kinder waren, macht sich bei vielen spätestens im Dezember fiebrige Unruhe breit. Es geht fast schon in Richtung Panik. Schuld sind die Geschenke beziehungsweise die fehlenden Ideen dafür.

Womit soll man bloss die Liebste überraschen nach all den Jahren? Man weiss: sehr grosses Fettnäpfchen. Die Schwiegermutter: eine Knacknuss, so richtig begeistert wirkt sie nie, egal, was man ihr schenkt. Und dann noch der Schwager und die Schwägerin, die man in den letzten zwölf Monaten genau ein Mal gesehen hat. Wie soll man wissen, was die sich wünschen?

Für jeden Fünften sind Geschenke Pflicht

Dafür, dass sich laut einer neuen Befragung nur 3 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer am meisten wegen der Geschenke auf Weihnachten freuen und jeder Zehnte findet, man sollte die Bescherung komplett abschaffen, machen wir uns jeweils ganz schön viel Stress damit. Tatsächlich feiern rund 9 Prozent der Westschweizer und fast 16 Prozent der Deutschschweizer ohne Päckli.

Die Zahlen stammen aus einer Befragung, die das Marktforschungsinstitut GFK Anfang Dezember im Auftrag des Fotoprodukte-Unternehmens Ifolor durchgeführt hat. Rund 1000 Personen zwischen 16 und 74 Jahren wurden befragt.

Die schlechte Nachricht für alle Gestressten: Die Ergebnisse zeigen ziemlich deutlich, dass wir so bald nicht um die Geschenkerei herumkommen. Zwei Drittel der Befragten finden die Bescherung zwar nicht unbedingt notwendig, aber trotzdem schön. Und für jeden Fünften sind Weihnachten ohne Geschenke sogar unvorstellbar.

Überraschungsverlierer bei den 16- bis 29-Jährigen

Den ultimativen Tipp kann die Befragung zwar auch nicht liefern, abgesehen davon, etwas Persönliches zu schenken, das von Herzen komme. Na gut, auf die Idee wären wir auch alleine gekommen. Immerhin listet sie jene Dinge auf, welche die Befragten auf keinen Fall unter dem Weihnachtsbaum sehen wollen. Leider kommt uns aus Schenker-Sicht einiges davon ziemlich bekannt vor. Am häufigsten als No-go-Geschenke wurden genannt: Duftkerzen und Socken, gefolgt von Küchengeräten und Duschgel.

Wer macht die besten und wer die schlechtesten Geschenke?
Wer macht die besten und wer die schlechtesten Geschenke?

Unerwartet ist auf den ersten Blick auch der Spitzenplatz bei den 16- bis 29-Jährigen: Die wollen zu Weihnachten auf keinen Fall eine CD geschenkt bekommen. Dann noch lieber eine Duftkerze. Dass die Generation Streaming und Spotify ein Musikalbum so unnötig findet wie wir früher die selbst gestrickte Unterhose der Grossmutter, ist aber logisch, wenn man sich auch nur ein bisschen in die Beschenkten hineinzuversetzen versucht.

Das gelingt aber offenbar nicht jedem gleich gut, wie die Umfrage verdeutlicht. Sie listet neben den ungeschicktesten Schenkern (Eltern vor Grosseltern und Bruder) auch ein paar besonders unpassende Präsente auf, welche die Befragten erhalten haben. Darunter findet sich unter anderem eine Geschenkkarte (angeblich im Wert von 100 Franken), die sich beim Einlösen als leer herausstellte. Ein Buch übers Abnehmen. Ein selbst gemaltes Selbstporträt. Ein Hängeregister.

Immerhin: Die ganz grosse Mehrheit der Beschenkten nimmt missglückte Präsente ohne zu murren entgegen. Wir haben also nichts zu verlieren und können ganz entspannt auf Päcklijagd gehen. Eigentlich.

Was war das unpassendste Präsent, das Sie je erhalten haben, was ist Ihr ultimativer Geschenktipp? Und worauf können Sie verzichten?

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