Zum Hauptinhalt springen

Wenn der Lehrkörper die Studentin begehrt

Seit neustem verbietet die amerikanische Elite-Uni Yale offiziell Liebesbeziehungen zwischen Professoren und Studierenden. An Schweizer Unis will man das Thema nicht an die grosse Glocke hängen.

Es steht offiziell im neuen Fakultätenhandbuch der amerikanischen Elite-Uni Yale: Dozenten dürfen ab sofort keinen Sex mehr mit Studenten haben. 27 Jahre lang hat der Vizekanzler Charles Long für das Verbot gekämpft. «Ich glaube, wir haben die Verantwortung, die Studenten vor einem Verhalten zu schützen, das ihnen und ihren Zielen schadet», begründet Long den Entscheid in der Yale Daily News.

Auch seine Kollegen teilen Longs Meinung: «Die Eltern schicken ihre Kinder doch nicht nach Yale, damit sie mit den Professoren schlafen.» Das Abhängigkeitsverhältnis zwischen Dozenten und Studenten sei keine gute Basis für eine Liebesbeziehung und könne die Lernatmosphäre an der ganzen Fakultät verschlechtern. Jegliche Uni-Affären sind verboten, selbst wenn es sich um Dozenten und Studenten unterschiedlicher Fakultäten handelt. Solche Beziehungen waren bislang geduldet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.