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Wie die Belgier ihr Bier retten wollen

Früher gab es in Belgien fast an jeder Ecke eine Kneipe, doch diese Zeiten sind vorbei: Im Land wird immer weniger Bier getrunken. Es gibt allerdings einen Hoffnungsschimmer.

Eine der letzten kleinen, traditionellen Marken: Das belgische «Westvleteren Trappist Bier».
Eine der letzten kleinen, traditionellen Marken: Das belgische «Westvleteren Trappist Bier».
Reuters

Der rote Schriftzug an der alten Eckkneipe «In de Welkom» im belgischen Dworp ist abgeblättert und kaum mehr zu entziffern. Die Besitzerin Leza Wauters, eine agile 87-Jährige, hält an ihrem Laden fest, weiss aber nicht, wie lange sie noch durchhält: In Belgien herrscht das grosse Kneipensterben.

Jahrzehntelang waren Trinkhallen, wo die örtlichen Geuze-, Triple- oder Pilsbiere ausgeschenkt werden, beliebter Treffpunkt von Familien und Freunden. Doch inzwischen bleiben die Tische oft leer, die Gewohnheiten der Belgier haben sich verändert.

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