Wie Frauen ihren Körper lieben – und hassen

Optimieren oder resignieren? Vier prominente Frauen sprechen über die Beziehung zu ihrem Körper.

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«Man muss sich nicht immer schön finden»

«Könnte ich von heute auf morgen 15 Kilogramm abnehmen, würde ich dankend ablehnen»: Eugénie Rebetez, Performance-Künstlerin und Choreografin, 33. Foto: Instagram

Was bedeutet Ihnen Ihr Körper?
Er ist das Einzige, das wirklich mir gehört. Gleichzeitig lebt er, ohne dass ich ihn kontrolliere. Ich kann mich stark bemühen, meinen Körper zu formen und so lang wie möglich jung zu halten, aber er führt auch ein Eigenleben und hat seine eigenen Regeln.

Welche Beziehung haben Sie zu ihm?
Ich habe grossen Respekt, und gleichzeitig beschäftigt er mich täglich, weil er immer sehr viel Aufmerksamkeit braucht. Es ist oft ein Kampf mit meinen eigenen Grenzen, aber meine Beziehung zu meinem Körper ist sehr innig und instinktiv. Bereits als Kind hatte ich das Bedürfnis, mit ihm zu kommunizieren, und habe wahrscheinlich deshalb schon früh mit dem Tanzen begonnen.

Hat sich im Lauf der Jahre etwas daran geändert?
Ich höre mehr auf ihn. Ich bin sehr biegsam. Als 20-Jährige missbrauchte ich das und machte beim Performen extreme Bewegungen. Ich hatte immer Schmerzen, die ich jedoch ignorierte. Inzwischen interessiert es mich viel mehr, mit der Zerbrechlichkeit statt nur mit der Leistung des Körpers zu arbeiten.

Wie würden Sie ihn beschreiben?
Rund, weich, sensibel, stark und verletzlich zugleich, feminin, warm.

Was gefällt Ihnen an ihm und was nicht?
Er ist grosszügig. Ich habe immer grosse Lust, in Kontakt mit anderen zu kommen. Ich liebe es, Menschen in den Arm zu nehmen. Er ist aber auch grosszügig, weil ich grosszügige Formen habe. Das liebe ich, aber manchmal fühle ich mich auch unwohl und schwer in meinem Körper. Wenn ich auftrete, zeige ich mich ohne Filter. Ich kann mich nicht verstecken und spiele genau mit dieser Unsicherheit. Ich habe das Gefühl, dass es manchmal stört, wenn ich mich so frei von jeglichen Verhaltensnormen körperlich ausdrücke.

Stört das Sie oder eher die anderen?
Es stört die anderen, was mich wiederum in Verlegenheit bringt. Jeder hat ein gewisses Schamgefühl, was seinen Körper angeht. Und jeder hat eben auch andere Grenzen.

Hatten Sie schon immer ein selbstbewusstes Verhältnis zu Ihrem Körper?
Die Freude am Tanzen war immer grösser als mein körperliches Unbehagen während meiner Teenagerzeit. Das hat mich auch irgendwie gerettet und mir Selbstvertrauen gegeben. Ich selbst hatte eigentlich gar nicht so ein Problem mit meinen Rundungen, aber das Klischee der dünnen Tänzerin sitzt tief. Ich erkannte zum Glück aber ziemlich schnell, dass es auch Vorteile hat, anders zu sein. Könnte ich von heute auf morgen 15 Kilogramm abnehmen, würde ich dankend ablehnen. Aber eine massgeschneiderte Garderobe, das würde mein Leben verändern. Es ist verdammt schwer, schöne und gut sitzende Kleidung in grossen Grössen zu finden.

«Man sollte eher akzeptieren, dass man sich nicht immer schön finden muss.»

Wie pflegen und verwöhnen Sie Ihren Körper?
Ich liebe es, gut zu essen. Das Beste, was ich jedoch für ihn tue, ist Bewegung. Vor der Geburt meines inzwischen 19 Monate alten Kindes machte ich viel Yoga, ging ins Hamam und zur Massage. Heute ist das zeitlich schwieriger. Ich gehe monatlich zur Pédicure, weil ich barfuss tanze. Nach einem Auftritt nehme ich warm-kalte Duschen, das tut den Muskeln gut. Wenn ich von Körperpflege spreche, denke ich eher an die innere als die äussere Pflege.

Was ist Ihre Meinung zum Body-Positivity-Hype in den Sozialen Medien?
Grundsätzlich begrüsse ich es, obwohl es für mich auch etwas sehr Amerikanisches hat – «everybody’s beautiful!». Man sollte eher akzeptieren, dass man sich nicht immer schön finden muss. Wir Frauen haben so viele Stärken, auf die wir uns konzentrieren sollten. Wenn man das nämlich gelernt hat, hat man gewonnen.

Seit gut zehn Jahren ist die im Jura aufgewachsene Eugénie Rebetez eine feste Grösse im Schweizer Tanztheater. Mit ihrem Programm «Bienvenue» (Premiere war 2017 am Zürcher Theater-Spektakel) ist sie weiterhin auf Tournee.


«Was nützt ein straffes Gesicht, wenn man einen faltigen Hals hat?»

«Ungeschminkt bin ich farblos. Ich habe deswegen aber keine Komplexe»: Schauspielerin Heidi Maria Glössner, 74. Foto: Keystone

Zurzeit stehen Sie an sechs Tagen die Woche auf der Bühne. Das ist körperlich bestimmt anstrengend. Wie halten Sie sich fit?
Da ich tagsüber keine anderen Verpflichtungen habe, ist dies überhaupt kein Problem. Sport mache ich keinen, aber mit dem Velo bin ich viel unterwegs. Inzwischen habe ich ein Elektrofahrrad, trampen muss ich aber immer noch. Auch in puncto Ernährung ändere ich während dieser Zeit nichts. Es schmecken mir zum Glück ohnehin die sogenannten gesunden Sachen am besten.

Sie sind von schlanker Statur. Hatten Sie die schon immer?
Ich habe mein ganzes Leben lang mehr oder weniger das gleiche Gewicht gehabt. Mein Beruf hält mich seit fünfzig Jahren auf Trab, vielleicht habe ich deshalb nie zugenommen. Ausserdem habe ich eine gute Verbrennung. Würden andere so viel essen und trinken wie ich, wären sie wahrscheinlich kugelrund.

Da haben Sie aber Glück gehabt!
Ich hätte womöglich auch gar nicht die Willenskraft, nur wegen der Linie auf Sachen verzichten oder mich für Sport überwinden zu müssen. Ich nehme es gern gemütlich, schäme mich aber auch ein bisschen dafür!

Können Sie über gewisses körperliches Unbehagen von früher lachen?
Als junge Frau fand ich meine Nase hässlich und habe sie bei Gesprächen oft mit der Hand verdeckt. Darüber kann ich heute nur lachen. Es war aber auch nicht so schlimm, dass ich sie hätte operieren lassen wollen.

Würden Sie sich denn unters Messer legen?
Das würde mir nie in den Sinn kommen. Auch das grausige Botox-Gift würde ich mir nie antun. Was nützt ein straffes Gesicht, wenn man einen faltigen Hals oder vom Alter gezeichnete Hände hat?

Wie ist es, auf der Bühne und vor der Kamera älter zu werden?
Auf der Bühne ist es kein Problem, das sind ja meist sehr interessante Charakterrollen. Vor der Kamera bedrückt es mich zeitweise, weil durch diese HD-Qualität alles viel schärfer zu sehen ist als in Wirklichkeit. Ich stehe voll zu meinem Alter und meinen Falten, aber mir wird oft gesagt, dass ich auf dem Bildschirm wesentlich älter rüberkomme als im Alltag.

Wie pflegen und verwöhnen Sie sich und Ihren Körper?
Ganz unspektakulär, ich verwende seit 30 Jahren regelmässig die Excipial U Lipolotio von Galderma. Es handelt sich zwar um eine Körpercrème, die ich aber fürs Gesicht brauche. Zwei Hautärzte hatten sie damals unseren Maskenbildnerinnen beim Theater empfohlen. Für meinen Körper verwende ich eine reichhaltige Bodylotion von Nivea.

«Ich bin eine Frau, die hübsch wirken kann. Oder sagt man hübsch nur bei jungen Mädchen?»

Verstehen Sie das Selbstoptimierungsdiktat in den Sozialen Medien?
Nein, das kann ich nicht nachvollziehen. Ich würde diesen jungen Menschen Vorbilder wünschen, die ihnen helfen, sich in ihrer Haut, mit ihrem Aussehen wohl zu fühlen, wie immer diese geartet sind.

Sie gelten als zeitlos schöne Frau. Fühlen Sie sich selbst schön?
Welche Frau hört nicht gern, dass sie gut aussieht. Mir selber gegenüber bin ich aber so kritisch, dass ich mich überhaupt nicht schön finde. Ich fühle mich wohl in meinem Körper und bin eine lebendige Frau, die zurecht gemacht, anscheinend hübsch wirken kann. Oder sagt man hübsch nur bei jungen Mädchen? Also annehmbar aussehend.

Da gehen Sie aber hart mit sich ins Gericht.
Eine schöne Frau ist für mich jemand, der auch ungeschminkt schön ist. Ungeschminkt bin ich farblos. Ich habe deswegen aber keine Komplexe. Das ist der Lauf der Natur. Meine Oberarme sind etwas schlaff geworden, Gewichte stemmen, um alles zu straffen, würde ich jetzt aber auch nicht. Dafür fehlt mir der Ehrgeiz.

Heidi Maria Glössner ist die Grande Dame der Schweizer Schauspielerei – auf der Bühne, im Kino und im Fernsehen (zuletzt in der SRF-Serie «Der Bestatter»).


«Mein Körper ist mein Instrument»

«Mit meinem Körper bin ich auch noch nicht ganz zufrieden, deshalb fällt es mir auch sehr schwer, ihn zu entblössen»: Schauspielerin Luna Wedler, 18. Foto: Keystone

In welcher Beziehung stehen Sie zu Ihrem Körper?
Mein Körper und ich sind nicht immer die besten Freunde. Durch die Schauspielerei habe ich aber gelernt, ihn grundsätzlich zu lieben. Er ist mein Instrument, mein Bewegungskostüm.

Wie meinen Sie das genau?
In der Schauspielschule machen wir viele körperliche Übungen, teils tänzerischer Art. Wir sprechen zu unserem Körper, danken ihm, dass er uns täglich aufrecht hält. Um eine andere Rolle und einen anderen Körper annehmen zu können, muss man seinen eigenen akzeptieren. Das ist Voraussetzung. Mein Körper hat sich in den letzten Jahren stark verändert, ich werde zur Frau. Das ist zwar spannend, kann aber auch beängstigend sein. Alles ist neu.

Hadern Sie damit, dass die Kamera einen dicker aussehen lässt, als man in Wirklichkeit ist?
Ich bin selbstkritisch und habe grosse Mühe, mich anzuschauen. Das betrifft nicht nur meine Figur, sondern auch meine schauspielerische Leistung. Figurtechnisch finde ich immer, dass meine Beine und Oberarme zu dick sind und ich ein Doppelkinn habe.

Aber Ihre Freude an der Schauspielerei überwiegt das teils körperliche Unbehagen, oder?
Ganz klar, mein Beruf ist meine Leidenschaft. Ich liebe es, andere Charaktere einzunehmen, mich selber kennenzulernen und herauszufinden, was alles noch in mir schlummert.

Die HD-Auflösung zeigt jede Delle, jeden Pickel. Macht Ihnen das Mühe?
Im Gegenteil, ich finde das sehr schön. So sehen wir nun mal aus, und ich mag Filme, die die Realität zeigen. Vielleicht stört mich das nicht, weil meine Generation damit aufgewachsen ist.

Wie ist es für Sie, Nacktszenen zu drehen?
Ich bin noch sehr jung und muss noch nicht alles zeigen. Mit meinem Körper bin ich auch noch nicht ganz zufrieden, deshalb fällt es mir auch sehr schwer, ihn zu entblössen. Entscheidend sind aber die Geschichte und der Charakter meiner Rolle. Danach wird entschieden, ob eine Nacktszene auch wirklich gerechtfertigt ist.

«Ob man eine Rolle bekommt oder nicht, kann auch von der Anzahl Follower abhängen.»

Der Körperkult auf Instagram & Co. ist gross. Wie gehen Sie damit um?
Es ist schon krass! Eigentlich befinden wir uns dauernd in zwei Welten, in einer realen und einer virtuellen Welt. Ich versuche, mich nicht zu stark zu vergleichen und sage mir, dass auch diese perfekt inszenierten Menschen auf Instagram Probleme haben. Nicht alles ist so toll, wie es scheint.

Sie selber sind eher zurückhaltend auf Instagram.
Ich habe ein privates und ein berufliches Konto. Letzteres wollte ich nicht, doch es ist heute ein Muss. Ob man eine Filmrolle bekommt oder nicht, kann inzwischen auch von der Anzahl Follower abhängen. Ausserdem ist es doch ganz schön, meine Arbeit den Usern leichter zugänglich zu machen.

Haben Sie auch schon negative Rückmeldungen bezüglich Ihres Körpers erhalten?
Im Internet musste ich schon lesen, dass ich megablass sei, wie ein Vampir aussehe oder dass ich fette Wangen hätte. Das tut schon weh. Inzwischen lese ich keine Kommentare mehr. Man macht sich damit nur wahnsinnig.

Luna Wedler ist «das grösste Talent des Schweizer Gegenwartskinos» (NZZ). Sie wurde im Februar an der Berlinale mit dem Shooting Star Award ausgezeichnet. Für ihre Rolle in «Blue My Mind» bekam sie den Schweizer Filmpreis in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin. Im Herbst ist sie in «Das schönste Mädchen der Welt» («Cyrano de Bergerac»-Adaption von Aron Lehmann) im Kino zu sehen. Dann schliesst sie auch ihre Schauspielausbildung an der European Film Actor School in Zürich ab.


«Baden ist eine unglaubliche Wohltat»

«Kleine Makel, die durch die Schwangerschaft entstanden sind, stören mich nicht mehr»: Sterne-Köchin Tanja Grandits, 47. Foto: Keystone

Werden Sie oft mit dem Klischee des übergewichtigen Kochs konfrontiert?
Nicht mehr so häufig wie früher. Der Beruf hat an Popularität gewonnen, unter anderem durch die vielen TV-Kochsendungen. Die Menschen sehen, dass ein Koch fit sein muss. Vor zehn Jahren waren noch viele erstaunt, dass ich erstens eine Frau, zweitens so klein und drittens so schlank bin.

Was hält Sie denn fit?
Ich bin den ganzen Tag auf den Beinen, das trägt bestimmt dazu bei. Ausserdem gönne ich mir jeden Morgen 15 Minuten Yoga. Einmal in der Woche nehme ich eine Yoga-Privatstunde, und seit einigen Monaten betreibe ich Kung Fu. Es geht mir dabei nicht vordergründig ums Fitsein, sondern um den Spassfaktor. Wenn mir etwas Spass macht, tut es mir auch gut. Ich könnte mich nie zu etwas zwingen. Weder beruflich noch privat.

Wie würden Sie Ihre Beziehung zu Ihrem Körper beschreiben?
Ich habe eine entspannte Beziehung zu ihm und kenne ihn mittlerweile auch sehr gut. Ich bin vor allem dankbar, dass mir nie etwas wehtut und ich keine schweren Krankheiten oder Operationen hatte. Früher war ich unsportlich und als Teenie übergewichtig. Im Vergleich zu Freunden plagen mich aber immerhin nun keine alten Sportverletzungen (lacht).

Dann haben Sie auch schon Diäten gemacht?
Klar, ich habe so meine Erfahrungen damit. Ich fühlte mich damals nicht mehr wohl in meinem Körper. Mit Sport habe ich dennoch nicht begonnen, aber ich habe mich etwas mehr bewegt und meine Ernährung umgestellt. Schon früh merkte ich, dass man herausspüren muss, was einem guttut und was nicht. Alles, was verbissen angegangen wird, kann nichts Gutes bewirken.

Wie haben Sie das gelernt?
Es kam durch den Genuss. Das Entdecken, wie das Geniessen von guten Sachen einem unendlich guttun kann. Das kann eben auch der Genuss von Pflegeritualen sein oder von Sport.

Hat sich Ihr Verhältnis zu Ihrem Körper seit der Geburt Ihrer bald 13-jährigen Tochter verändert?
Kleine Makel, die durch die Schwangerschaft entstanden sind, stören mich nicht mehr.

Woran liegt das? Und warum war diese Einstellung ein längerer Prozess?
Es ist ein unglaubliches Glück, ein Kind zu haben. Es gibt viel grössere, schönere und viel bedeutungsvollere Dinge als den eigenen Körper. Im Lauf meines Lebens bin ich, was ihn betrifft, auch gelassener geworden. Ich muss mich nicht mehr messen, nicht unbedingt allen gefallen. Die erzwungene Selbstliebe, die momentan propagiert wird, empfinde ich ausserdem auch als falsch. Man muss sich nicht jeden Tag gern haben. Aber auf sich hören, das sollte man immer. Kinder können das. Ich hoffe, meiner Tochter bleibt das noch lang erhalten.

«Im Vergleich zu vielen Menschen ist es für mich einfach, mich gut und gesund zu ernähren.»

Was unternehmen Sie, damit Ihre Tochter mit einem gesunden Körpergefühl aufwächst?
Sie soll alles essen und geniessen können und sich nicht von bestimmten Ernährungsformen beirren lassen. Ich sage ihr oft, dass sie toll aussieht. Aber wir sprechen auch darüber, dass es viel wichtigere Sachen als das Aussehen gibt. Ausserdem ist es mir wichtig, ihr aufzuzeigen, dass alle Menschen und Körper unterschiedlich sind und es falsch wäre, nach einer Vereinheitlichung zu streben.

Wie pflegen und verwöhnen Sie Ihren Körper?
Ich pflege mich extrem gern. Baden ist eine unglaubliche Wohltat, morgens zusammen mit einer Tasse Kaffee und Musik. Weleda-Bäder mag ich sehr. Die Produkte von Susanne Kaufmann finde ich auch ganz toll. Am Schluss dusche ich immer eiskalt, auch das Gesicht. Danach fühle ich mich richtig belebt und trage auf die nasse Haut ein Körperöl auf.

Kochen Sie privat genauso aufwändig wie im Restaurant?
Nein, zuhause koche ich ganz einfach. Klar, es kommen mir dennoch nur die besten Ingredienzen auf den Teller, weil ich alles im Haus habe (ihr Restaurant und ihre Wohnung befinden sich im gleichen Haus, Anm. d. Red.). Im Vergleich zu vielen Menschen ist es für mich einfach, mich gut und gesund zu ernähren.

Conveniencefood kommt Ihnen nicht auf den Teller?
Auf keinen Fall! Alle diese Zusatzstoffe können keinen guten Einfluss auf unseren Körper haben. Ausserdem denke ich, dass das Vorbereiten einer Mahlzeit auch ein Teil des Geniessens ist. Man weiss, was alles drin ist, und es schmeckt dann besser.

Tanja Grandits ist seit 2008 Chefin des Basler Restaurants Stucki, benannt nach dem früher dort tätigen Hans Stucki. Für ihre mit Farben und Aromen inszenierten Gerichte wurde sie mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. 2013 erhielt sie von «Gault Millau» die Auszeichnung «Koch des Jahres 2014» und wurde mit 18 Punkten bewertet.

(Annabelle)

Erstellt: 08.06.2018, 16:43 Uhr

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