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Wie Personenunfälle auf Gleisen verhindert werden können

Der neuerliche Personenunfall auf der Strecke Zürich–Bern hatte gewaltige Auswirkungen auf den Pendlerverkehr – und wirft die Frage auf: Was tun? Ein Vorbild könnte Japan sein, das auf Spiegel und blaues Licht setzt.

Schienen und Weichen: Das Gleisfeld von Zürich, von der Hardbrücke aus gesehen. (19. März 2008)
Schienen und Weichen: Das Gleisfeld von Zürich, von der Hardbrücke aus gesehen. (19. März 2008)
Gaëtan Bally, Keystone
Spiegel in einer Tokioter U-Bahn-Station: Dies soll Leute mit Suizidgedanken zum Nachdenken anregen und sie von ihrem Vorhaben abhalten.
Spiegel in einer Tokioter U-Bahn-Station: Dies soll Leute mit Suizidgedanken zum Nachdenken anregen und sie von ihrem Vorhaben abhalten.
Toru Yamanaka, AFP
Blaulicht in Yokohama, Japan: Damit sollen Suizidwillige beruhigt und von ihrer Tat abgehalten werden, weil sie angeblich die Farbe mit Himmel und Meer verbinden.
Blaulicht in Yokohama, Japan: Damit sollen Suizidwillige beruhigt und von ihrer Tat abgehalten werden, weil sie angeblich die Farbe mit Himmel und Meer verbinden.
Itsuo Inouye/AP
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Am frühen Montagmorgen sorgte ein Personenunfall im solothurnischen Schönenwerd für ein Chaos auf der Bahnstrecke Zürich–Bern. Zahlreiche Züge fielen in diesem als Nadelöhr bekannten Abschnitt aus. Immer wieder kommt es auf Schweizer Schienen zu solchen Zwischenfällen. In der Schweiz passieren jedes Jahr rund 100 Eisenbahn-Suizide, wie Urs Hepp, Chefarzt der Psychiatrischen Dienste Aargau, auf Anfrage sagt.

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