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Wo bleibt die Gendergerechtigkeit? (Teil 2)

Die Fortsetzung der Antwort auf eine Leserinnenfrage.

Geschlecht ist nicht der Ausdruck des genitalen Wesens einer Person, sondern etwas, das performt wird.
Geschlecht ist nicht der Ausdruck des genitalen Wesens einer Person, sondern etwas, das performt wird.
Laszlo Balogh, Reuters

«Leser fragen» heisst Ihre Rubrik. Warum soll ich ein Leser sein, wo ich doch eine Leserin bin? Oder andersherum: Warum tun wir uns immer noch so schwer damit, gesellschaftlichen Veränderungen auch in der Sprache gerecht zu werden? Wenn Frauen immer nur mitgemeint sind, kommen wir einfach nicht voran. Ist es Ignoranz, Bequemlichkeit oder Taktik? Diese oft wiederholte Rechtfertigung des bisherigen männerzentrierten Sprachgebrauchs durch die angeblich bessere Lesbarkeit ist langweilig. E. B. (11.05.2016)

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