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Wo die Menschen am glücklichsten sind

Zum zweiten Mal hat die Columbia-Universität den World Happiness Report veröffentlicht. Demnach ist die Welt in den letzten Jahren ein etwas glücklicherer Ort geworden. Aber nicht überall.

Fröhliche Stimmung im Norden: Dänen, Norweger und andere internationale Gäste feiern den jährlichen World Santa Claus Congress in Kopenhagen. (22. Juli 2013)
Fröhliche Stimmung im Norden: Dänen, Norweger und andere internationale Gäste feiern den jährlichen World Santa Claus Congress in Kopenhagen. (22. Juli 2013)
Reuters

Wer das Glück sucht, der zieht am besten gen Norden; zumindest wenn es nach dem 2013 World Happiness Report geht, den die Columbia Universität in New York veröffentlichte. Neben Dänemark und Norwegen sind auch Schweden und Finnland in den Top Ten. Die Schweiz schafft es gar auf den dritten Platz der glücklichsten Länder.

Auf den hintersten Plätzen des Rankings wiederum finden sich primär afrikanische Länder südlich der Sahara: So werden die letzten fünf Ränge von Ruanda, Burundio, der Zentralafrikanischen Republik, Benin und Togo belegt.

Politische Umwälzungen, wirtschaftliche Krisen

Der diesjährige World Happiness Report ist der zweite solche Bericht, den das Earth Institut der renommierten Columbia Universität im Auftrag der UNO verfasste. Dazu hat das Institut zwischen 2010 und 2012 Menschen aus 156 Ländern befragt und die Ergebnisse mit Daten von Sozialsystemen, Lebenserwartung und den Arbeitsmarkt kombiniert.

Generell kommen die Verfasser des Happiness Reports zum Schluss, dass die Welt in den vergangenen fünf Jahren ein wenig glücklicher und grossherziger geworden ist. In einzelnen Ländern hätten jedoch politische und wirtschaftliche Umwälzungen zu einem Rückgang des Glücks-Levels geführt. In Italien, Griechenland, Portugal und Spanien etwa seien die Auswirkungen der Eurokrise spürbar; in Ägypten, Burma und Saudiarabien drückten die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen auf das Wohlbefinden der Menschen.

Massnahmen fürs individuelle Wohl

Die Verfasser des Berichts appellieren denn auch an die Politiker, sich nebst dem wirtschaftlichen Wachstum vermehrt auch um das Wohlbefinden der Bürger zu kümmern: «Es ist wichtig, dass wirtschaftliche Massnahmen für den gesellschaftlichen Fortschritt durch Massnahmen für das individuelle Wohl ausbalanciert werden.»

Mit Material von sda angereichert.

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