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Zürcher Spionage-Angriff auf Assange

Zwei hiesige Künstler überraschten den Wikileaks-Gründer mit ihrer «Delivery for Mr. Assange»: Ein Spionagepaket, in dem eine fotografierende Minikamera steckt. Ein Interview über Hacken, Kunst und Dada-Post.

Hacken gehört für sie zur künstlerischen Arbeit: Domagoj Smoljo und Carmen Weisskopf sind die Mediengruppe Bitnik.
Hacken gehört für sie zur künstlerischen Arbeit: Domagoj Smoljo und Carmen Weisskopf sind die Mediengruppe Bitnik.
zvg
Dicke Post: Das Spionagepaket, das Smoljo und Weisskopf an Julian Assange geschickt haben, ist nun auf dem Weg nach Bahrain.
Dicke Post: Das Spionagepaket, das Smoljo und Weisskopf an Julian Assange geschickt haben, ist nun auf dem Weg nach Bahrain.
zvg
War von der Post aus der Schweiz berührt: Wikileaks-Gründer Julian Assange.
War von der Post aus der Schweiz berührt: Wikileaks-Gründer Julian Assange.
zvg
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Am 16. Januar 2013 um 12.43 Uhr geben Carmen Weisskopf und Domagoj Smoljo an einem Postschalter in Zürich ein Paket auf, das weltweit bekannt werden würde. Empfänger ist Wikileaks-Gründer Julian Assange. Dieser sitzt seit Juni 2012 auf der ecuadorianischen Botschaft in London fest. Im Inneren des Pakets steckt eine Handykamera. Durch ein kleines Loch macht sie Fotos von der Reise. Nach 32 Stunden und über 9000 Bildern kommt die Sendung bei Assange an. Mit der Aktion ist es dem Künstlerkollektiv Mediengruppe Bitnik gelungen, dessen Isolation zu durchbrechen. (Lesen Sie auch: «Nackig im Walde»)

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