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«Kügeli» wirken langfristig

Wer gegen eine Pollenallergie homöopathische Globuli schluckt, muss mit dem Spott derjenigen rechnen, die auf die Schulmedizin schwören. Fakt ist: Die Homöopathie hilft. Manchen Heuschnupfen-Geplagten sogar auf Dauer.

Irène Dietschi
Aus der homöopathischen Küche: Globuli können bei der Bekämpfung von Heuschnupfen nützlich sein.
Aus der homöopathischen Küche: Globuli können bei der Bekämpfung von Heuschnupfen nützlich sein.
Keystone

Wenn man mit Heuschnupfen zum Homöopathen geht, ist es zunächst nicht viel anders als beim Schulmediziner: Er oder sie gibt dem leidenden Patienten ein Mittel gegen die akuten Beschwerden – nicht den üblichen Nasenspray oder Cortisontabletten, sondern typischerweise die Globuli («Kügeli») aus der homöopathischen «Küche». Bei Fliessschnupfen zum Beispiel hilft Allium cepa – Küchenzwiebel . Gegen gereizte, tränende und lichtempfindliche Augen wirkt Euphrasia – Augentrost. Bei juckendem Gaumen ist Wyethia angezeigt, bei Jucken tief in den Ohren verspricht Arundo – Wasserrohr – Linderung. Auch Galphimia gilt in der homöopathischen Welt als hochpotentes Antiallergikum, wirksam gegen tränende, juckende Augen, eine fliessende Nase mit Niesattacken und Atembeschwerden.

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